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Jake Gyllenhaal: Wir hören immer den Lautesten zu

Der Schauspieler äußert sich nur selten zu politischen Themen, was einen Grund hat. Er fühle sich manchmal einfach nicht hinreichend informiert und Meinungsaüßerungen im Internet traut er nicht immer.

Der US-Schauspieler Jake Gyllenhaal fordert mehr differenzierte Debatten bei politischen Fragen. Foto: Alessandra Tarantino
Der US-Schauspieler Jake Gyllenhaal fordert mehr differenzierte Debatten bei politischen Fragen. Foto: Alessandra Tarantino

Berlin.Der US-Schauspieler Jake Gyllenhaal (37, „Brokeback Mountain“) wünscht sich differenziertere Debatten, auch in Hollywood. „Man ist entweder auf der einen oder anderen Seite, es gibt wenig dazwischen“, kritisiert er in der August-Ausgabe des Männermagazins „GQ“.

Er selbst äußere sich nicht sehr oft zu politischen Themen, was damit zusammenhänge, „dass mir klar ist, dass ich einfach nicht ausreichend informiert bin“. Er verfolge zwar Nachrichten und habe Meinungen und Gefühle - doch das reiche nicht. Es gebe Experten, „die sich wirklich mit Dingen auskennen“. „Aber mittlerweile ist die öffentliche Meinung völlig gleichgeschaltet, sind alle Differenzierungen nivelliert.“

Durch das Internet könne jeder seine Sichtweise in die Welt hinausbrüllen. „Und wir haben eine Tendenz, immer dem zuzuhören, der am lautesten spricht“, meint Gyllenhaal.

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