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Geschichte

Karl Marx wird zum Ampelmännchen

Bei Rot stehen, bei Grün gehen! In Trier zeigt Karl Marx den Menschen den Weg.

Der rote Karl Marx. Foto: Harald Tittel
Der rote Karl Marx. Foto: Harald Tittel

Trier.Trier hat jetzt eine Karl-Marx-Ampel: Auf ihr leuchtet der Denker mit Rauschebart mal in Rot, mal in Grün. „Wir zeigen Flagge für Karl Marx“, sagte Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) am Montag beim Anschalten der Fußgängerampel.

Anlass ist der 200. Geburtstag des in der Stadt in Rheinland-Pfalz geborenen Philosophen. Die Marx-Figur im Gehrock ist als Schablone auf der Ampel angebracht. Sie steht ganz in der Nähe von der Stelle, an der Anfang Mai eine große Karl-Marx-Statue aufgestellt werden soll.

Und es bleibt nicht bei der einen Ampel: Eine zweite werde in wenigen Wochen unweit des Geburtshauses von Karl Marx angeknipst, sagte Leibe.

Marx, einer der geistigen Väter des Kommunismus, wurde am 5. Mai 1818 in Trier geboren und verbrachte dort die ersten 17 Jahre seines Lebens. Im Jubiläumsjahr sind in Trier drei Sonderausstellungen plus 600 Einzelveranstaltungen geplant.

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