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Katja Riemann verteidigt „Fack ju Göhte“-Filme als relevant

Alle drei „Fack ju Göhte“-Filme waren ein großer Erfolg. Sie brachten das Massenpublikum vor allem zum Lachen. Die Darstellerin Katja Riemann ist jedoch der Meinung, dass die Komödien-Reihe auch eine klare Botschaft hat.

  • Die Schauspielerin Katja Riemann findet die „Fack ju Göhte“-Filme gesellschaftsrelevant. Foto: Henning Kaiser
  • Die Schauspielerin Katja Riemann findet die „Fack ju Göhte“-Filme gesellschaftsrelevant. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild

Berlin.Katja Riemann (54) hält die erfolgreichen „Fack ju Göhte“-Schulkomödien für lehrhaft und tiefgründig. „Ich finde ja, dass das gesellschaftsrelevante Filme sind“, sagte die Schauspielerin, die in den Filmen die latent anarchische Schuldirektorin mimt, der „taz am Wochenende“.

„Obwohl sie erfolgreich sind, obwohl sie komödiantisch sind, obwohl Menschen mit Migrationshintergrund die Hauptrolle spielen.“ Die Filme haben ihrer Ansicht nach eine klare Botschaft: „Geht zur Schule. Übernehmt Verantwortung für euer Tun. Seid nett zu euren Eltern. Mobbing ist scheiße. Überlegt euch, was ihr mit eurem Leben anfangen wollt.“

Riemann selber engagiert sich politisch beim Verein „Initiative Offene Gesellschaft“, der gegen autoritäre Kräfte und für die Demokratie eintritt und am Samstag zu einer bundesweiten Aktion aufgerufen hatte.

Dabei vermisst die Schauspielerin eine stärkere Beteiligung von Künstlern. Insgesamt wünscht sie sich weniger Dagegensein in der Gesellschaft. „Zu sagen, was man will, ist schwieriger als zu sagen, was man nicht will“, erläuterte die Schauspielerin der „taz“. „Im Anti-Sein kann man sich irre gut einrichten.“

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