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Studie

Kinder sind öfter digital unterwegs

Dafür erhält der Nachwuchs laut einer Studie von sechs Zeitschriftenverlagen weniger Taschengeld als noch vor zwei Jahren.

WhatsApp steht bei Kindern hoch im Kurs.  Foto: Henning Kaiser/dpa
WhatsApp steht bei Kindern hoch im Kurs. Foto: Henning Kaiser/dpa

Berlin.Kinder in Deutschland müssen mit weniger Taschengeld als vor zwei Jahren auskommen. Das geht aus einer repräsentativen Studie im Auftrag von sechs Zeitschriftenverlagen über das Konsumverhalten von Heranwachsenden hervor, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Im Schnitt 20,52 Euro monatlich bekamen Kinder zum Umfragezeitpunkt im Frühjahr 2019. Das sind laut Kinder-Medien-Studie 2019 rund vier Euro weniger als noch vor zwei Jahren. Konkrete Gründe, warum Kinder weniger Taschengeld erhalten, liefert die Studie nicht.

Eine große Mehrheit der Kinder schaut in ihrer Freizeit Filme und Serien im Fernsehen, gleichzeitig werden Streaming-Angebote im Internet immer interessanter. Besonders die älteren Kinder können Plattformen wie Spotify oder Youtube viel abgewinnen. Oft werden dabei die Abos der Eltern genutzt. Mehr als die Hälfte der Zehn- bis 13-Jährigen konsumiert Streamingdienste mehrmals pro Woche. Im Vergleich zum Vorjahr nahm das Konsumverhalten in allen Altersgruppen zu. Auch in der Kommunikation mit Freunden sind Kinder öfter digital unterwegs: 70 Prozent der 6- bis 13-Jährigen gaben an, Textnachrichten zu schreiben. Dafür nutzen 55 Prozent der Jungen und Mädchen WhatsApp, 13 Prozent Instagram. Wichtiger ist nur der Griff zum Hörer – gut neun von zehn Kindern telefonieren mit ihren Freunden.

Der Nachwuchs findet der Studie zufolge eine gute Balance zwischen analoger und digitaler Welt und hat vielfältige Interessen. Aktivitäten mit der Familie und draußen Spielen stehen weiterhin hoch im Kurs. (dpa)

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