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Essen

Kugelrund unterm Weihnachtsbaum

Stillen heißt das Füttern der Babys, denn satt macht still. Doch es geht so laut zu in unserer Welt voller Hunger.
Von Heinz Klein

Foto: stock.adobe©ninell
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Regensburg.In diesen Weihnachtstagen singen wir wieder gerne „Stille Nacht“. Aber psssst – nicht zu laut, es wäre sonst der reinste Verrat an diesem Lied: „Alles schläft, einsam wacht, nur das traute hochheilige Paar. Holder Knabe im lockigen Haar, schlaf in himmlischer Ruh! Schlaf in himmlischer Ruh!“ Die himmlische Ruh gibt es heute nicht mehr. Sie wäre sehr begehrt, doch man kann sie leider nicht herstellen. Wenn das ginge und es zum Beispiel Ruhe in Büchsen gäbe, wären die wahrscheinlich ein Renner. Statt Ruhe herzustellen kann man aber immerhin etwas anderes abstellen: den Lärm. Doch der ist fast immer Ergebnis unseres Tuns. Menschen machen Lärm. Und sie müssen fast immer etwas tun. Tatenlos zu sein fällt schwer, anhaltende Stille wahrscheinlich auch. Obwohl wir uns danach sehnen, tragen wir gerne kleine Lärmknöpfe im Ohr. Hier Lesen Sie weiter!

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