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Müller-Westernhagen: Demokratie ist in Gefahr

Mit Sorge beobachtet Marius Müller-Westernhagen den Zustand der weltweiten Demokratie. Vieles sei heute oberflächlicher als früher, so der Sänger.

Marius Müller-Westernhagen sieht die Demokratie in Gefahr. Foto: Maurizio Gambarini
Marius Müller-Westernhagen sieht die Demokratie in Gefahr. Foto: Maurizio Gambarini

Berlin.Rocksänger Marius Müller-Westernhagen macht sich Sorgen um die Demokratie. „Die Demokratie ist im Augenblick in Gefahr“, sagte der 69-Jährige („Freiheit“) dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

„Wir erleben eine unglaubliche Flut von Populismus in der Welt. Das ging mit Donald Trump los und setzte sich dann erstaunlicherweise fort.“ Seine Generation sei politisch sehr interessiert gewesen, heute sei dagegen vieles oberflächlicher: „Wir wurden nicht dieser Gehirnwäsche aus dem Internet unterzogen, die ständig auf einen einprasselt. Da sind viel zu viele Informationen verfügbar und Menschen können gar nicht mehr unterscheiden, was sinnlos und was nützlich ist. Ich hab in keiner Zeit gelebt, die oberflächlicher war als die heutige.“

Er selbst sei ein „absoluter News-Junkie“, sagte der Musiker: „Ich lese alles, auch Zeitungen.“

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