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Panorama
Mittwoch, 15. August 2018 26° 6

Kriminalität

Polizei nimmt Todesschützen von Nashville fest

Mitten in der Nacht feuert ein Mann auf die Gäste in einem Fast-Food-Restaurant bei Nashville. 36 Stunden später ist die Flucht des Schützen vorbei. In einem Waldgebiet ergibt er sich.

  • In diesem Restaurant schoss ein Mann um sich und tötete Menschen. Foto: Sheila Burke/AP
  • Dies ist die Waffe, die James Shaw Jr. dem Angreifer entrissen hat. Foto: Metro Nashville Police Department/AP
  • In diesem Restaurant schoss ein Mann um sich und tötete Menschen. Foto: Sheila Burke/AP

Nashville.Die Polizei hat den Todesschützen von Nashville im US-Bundesstaat Tennessee festgenommen. Der 29 Jahre alte Mann hatte in einem Restaurant der Kette Waffle House vier Menschen erschossen und war dann geflüchtet.

Vier weitere Menschen wurden verletzt. Ein Passant hatte sich dem Schützen wagemutig entgegengeworfen und ihm die Waffen entrissen. Präsident Donald Trump würdigte den Mut des Mannes, wie seine Sprecherin Sarah Sanders am Montag erklärte.

Der Todesschütze aus dem US-Staat Illinois war in der Nacht zum Sonntag mit einem Pickup-Truck vor dem Restaurant vorgefahren und hatte das Feuer eröffnet. Er flüchtete zu Fuß. Das Motiv für die Tat blieb weiter unklar.

Offenbar hatte er sich in einem Waldgebiet in der Nähe seines Wohnhauses verschanzt. Augenzeugen hatten ihn erkannt, als er über eine Baustelle in der Nähe in den Wald ging. Wie lang er genau dort war, konnte die Polizei zunächst nicht sagen.

Bei seiner Festnahme habe er einen Rucksack getragen, in dem sich neben einer Taschenlampe unter anderem eine weitere Schusswaffe und Munition befanden, sagte Carlos Lara von der Polizei Nashville am Montag.

Nach Angaben der Polizei waren dem Mann in der Vergangenheit Schusswaffen entzogen worden. Anlass war damals ein Versuch, eine Barrikade am Weißen Haus zu durchbrechen. Die Polizei will nun prüfen, ob der Vater des Mannes die Waffen an den Sohn illegalerweise weitergegeben hat.

Die Tat hatte in der Gegend um Nashville Panik ausgelöst. Die meisten Schulen schlossen oder sagten zumindest ihre Nachmittagsprogramme ab, da der Täter noch auf der Flucht war.

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