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Soziale Medien

Polizei startet Challenge für gute Taten

Mit dem Hashtag #GoodActChallenge sucht die Münchner Polizei nach kleinen Alltags-Begebenheiten, die Großes bewirkt haben.
Von Isabelle Lemberger

Menschen helfen, Tiere aufpäppeln & Co: Die Münchner Polizei sammelt Geschichten über gute Taten. Foto: MZ-Video
Menschen helfen, Tiere aufpäppeln & Co: Die Münchner Polizei sammelt Geschichten über gute Taten. Foto: MZ-Video

München.Die Münchner Polizei sucht nach guten Taten: Auf den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter ruft sie User dazu auf, Geschichten zu erzählen, die zeigen, dass im Alltag an jeder Ecke gute Taten entstehen können. „Es muss nicht immer etwas Großes sein. Gute Taten sind oft alltägliche Kleinigkeiten, die jedoch nicht selbstverständlich sind“, schreiben die Polizisten zum Hashtag #GoodActChallenge – und ermutigen Nutzer, ihre eigenen positiven Erfahrungen zu teilen.

Auf dem Bild, mit dem die #GoodActChallenge gestartet wurde, ist ein Polizist zu sehen, der sich bei einer älteren Dame mit Gehstock eingehakt hat und ihren Einkaufskorb trägt. Eben dieser Post vom Dienstag hat auf Facebook tausende Menschen erreicht, wurde zigfach geteilt und kommentiert. Unter dem Post loben die Nutzer die Aktion der Polizei München mit Kommentaren wie „Ein Bild, das berührt“, „Wunderbares Foto! Auch eine klitzekleine Geste lässt manchmal Augen strahlen“ oder „Wunderschön, so viel Positives hier zu lesen!“.

So wurde die #GoodActChallenge ins Leben gerufen:

Dem Aufruf der Polizisten, eigene „Good Acts“ auf den sozialen Medien zu teilen, sind schon Hunderte gefolgt. Die Stuttgarter Polizei zeigt so beispielsweise eine Polizistin, die einen Igel aus einem Kanal gerettet hat. Facebook-Nutzer schildern ebenfalls zahlreiche rührende Geschichten und solche, die zeigen, dass man doch nicht immer vom Schlimmsten ausgehen muss – so wie die Geschichte eines Mannes, der sich bei einem unbekannten Helfer bedanken wollte: „Meine Tochter hat gestern ihr nagelneues Samsunghandy S10 mit teurer Handytasche im Segmüllerrestaurant liegen gelassen. Ich weiß nicht, wer es gefunden hat, aber es wurde beim Kundendienst abgegeben. Viele Möglichkeiten, es einzustecken, aber es wurde uns zurück gegeben und ein Finderlohn wurde abgelehnt. Es wird immer wieder mal gestohlen, daher finde ich es umso erfreulicher, dass es auch noch ehrliche Menschen gibt. Dafür vielen Dank.“

Es sind wohl solche Geschichten, für die die Polizei die #GoodActChallenge ins Leben gerufen hat.

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