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Polizist muss im Dienst Fußfessel tragen

Weil er betrunken war, verursachte ein österreichischer Beamter einen Unfall. Seine Arbeit muss er nun mit einer elektronischen Fußfessel verrichten.

Ein Bewährungshelfer posiert mit einem Model einer elektronischen Fußfessel: In Österreich muss ein Polizist nun eine solche Fessel bei seiner Arbeit tragen.
Ein Bewährungshelfer posiert mit einem Model einer elektronischen Fußfessel: In Österreich muss ein Polizist nun eine solche Fessel bei seiner Arbeit tragen. Foto: dpa

Wien.Weil er sturzbetrunken einen Autounfall verursachte, muss ein österreichischer Polizist seinen Dienst vorerst mit einer elektronischen Fußfessel verrichten. Zwar war der 52-Jährige zu vier Monaten Haft verurteilt worden, allerdings profitiert er von einer Straferleichterung und darf die Zeit nun im Innendienst absitzen, wie ein Sprecher der Polizei in Kärnten am Freitag mitteilte. Der Beamte hatte sich vergangenes Jahr mit einer Flasche Rum intus ans Lenkrad gesetzt und einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem ein junger Mann verletzt wurde.

Nach dem Unfall machte der Polizist private Probleme als Grund für sein Verhalten geltend. Entlassen wurde er nicht, dafür aber in seinen Befugnissen beschnitten: Polizeisprecher Michael Masaniger sagte, dem Verurteilten sei bis auf Weiteres direkter „Kontakt zu Festgenommenen oder Bürgern“ untersagt. Auch eine Uniform oder Dienstwaffe dürfe er nicht mehr tragen. (afp)

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