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Gesellschaft

Royale Hochzeitstorte kommt aus Hipstercafé

Die Bäckerei „Violet“ ist ein eher unscheinbares Café in London. Dort aber ist die Aufregung wegen der royalen Hochzeit groß.

Die Kunden loben die Qualität der Kuchen. Foto: Silvia Koch
Die Kunden loben die Qualität der Kuchen. Foto: Silvia Koch

London.Die Gäste von Prinz Harry und Meghan Markle können sich auf eine frühlingshafte Hochzeitstorte mit dem Geschmack von Zitronen und Holunderblüten freuen. Die Bäckerei „Violet“, in der das edle Naschwerk hergestellt wird, ist aber alles andere als protzig.

„Violet“ befindet sich in einer tristen Gegend im Osten Londons, hat aber mit seiner kleinen Terrasse samt Stühlen und Tischen einen rustikalen Charme. Beim Betreten des Cafés fühlt man sich sofort an die Berliner Hipster-Szene erinnert. Cupcakes und Kuchen sind einladend hinter einer überschaubaren Vitrine drapiert.

Ist die für die Hochzeitstorte auserkorene Bäckerei nun völlig überlaufen? Fehlanzeige. Hier trifft sich nach wie vor das Stammpublikum aus der Nachbarschaft. Einige wissen gar nicht, welche große Aufgabe ihr Lieblingscafé zu bewältigen hat. Sie genießen einfach die kalorienreichen Köstlichkeiten.

„Die Qualität der Kuchen ist super und der Kaffee schmeckt toll“, sagt eine Besucherin. Die Angestellten sind nicht so gelassen wie ihre Gäste. „Wir sind auf jeden Fall aufgeregt“, erzählt ein Mitarbeiter.

Die Chefin der Bäckerei, Claire Ptak, arbeitete früher in den USA. Sie war von Meghan einmal für ihren Lifestyle-Blog „The Tig“ interviewt worden und verarbeitet vor allem Bioprodukte und saisonale Zutaten. Meghan hat den Blog inzwischen aufgegeben.

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