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Schweinegrippe-Impfung: Bundesregierung bevorzugt

Einige Ärzte warnen vor dem H1N1-Impfstoff von GlaxoSmithKline, er von Montag an in die Bundesländer geliefert wird. Er könnte im Vergleich stärkere Nebenwirkungen hervorrufen als der Impfstoff ohne Wirkstoffverstärker, mit dem die Mitglieder der Bundesregierung und deutsche Soldaten geimpft werden.

Die Mitglieder der Bundesregierung sollen nach Informationen des „Spiegel“ einen Schweinegrippeimpfstoff ohne umstrittene Wirkstoffverstärker erhalten. „Wir haben 200 000 Dosen des nicht-adjuvantierten Impfstoffes Celvapan der Firma Baxter gekauft“, zitiert das Magazin in seiner neuen Ausgabe den Sprecher des Bundesinnenministeriums, Christoph Hübner. Anders als das Präparat von GlaxoSmithKline (GSK) für die Bevölkerung, das von Montag an in die Bundesländer geliefert wird, enthält der Baxter- Impfstoff keinen Wirkstoffverstärker (Adjuvans). Auch Deutschlands Soldaten werden mit einem solchen Mittel geimpft.

Einige Ärzte warnen vor im Vergleich stärkeren Nebenwirkungen bei Impfstoffen mit Wirkstoffverstärkern. Die Bundesregierung betonte aber, alle in Deutschland zugelassenen Impfstoffe seien eingehend untersucht und für sicher und wirksam befunden worden. Mögliche Nebenwirkungen einer Grippeimpfung sind etwa Hautrötungen und Gliederschmerzen. Der Start der Impfungen gegen die Schweinegrippe ist für den 26. Oktober vorgesehen.

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