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Samstag, 18. August 2018 31° 4

Wetter

Temperaturen wie im Hochsommer

Deutschland ist am Wochenende zweigeteilt: Im Norden bleibt es meist sonnig, anderenorts kann es aber heftig krachen.

Die Temperaturen klettern ordentlich nach oben. Foto: dpa
Die Temperaturen klettern ordentlich nach oben. Foto: dpa

Regensburg.Auf Temperaturen wie im Hochsommer können sich die Deutschen in den kommenden Tagen freuen. Schon am Samstag kann es nach Prognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bis zu 31 Grad warm werden, vom Niederrhein bis zu den Alpen sind am Sonntag allerdings auch kräftige Gewitter möglich. Zum Wochenstart liegen die Höchsttemperaturen bei 25 bis 32 Grad.

- In HESSEN erlebten die Menschen bereits ein anderes Wetterextrem. Dort gab es in der Nähe von Gießen einen Wirbelsturm. „Das war zweifelsfrei ein Tornado“, sagte Experte Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst. Nach Auswertung von Fotos, Videos und Augenzeugenberichten geht der DWD davon aus, dass es sich wohl um einen Tornado der Stärke F1 handelte. Der wäre immerhin so stark, dass er Bäume entwurzeln, Autos umwerfen und Dächer abdecken kann.

- Im sächsischen VOGTLAND kämpfen viele Menschen derweil noch mit den Folgen eines heftiger Unwetters. Am Donnerstag wurden dort Straßen überspült und Keller liefen voll. Das örtliche Gesundheitsamt warnte am Freitag zudem vor Infektionsrisiken im Überschwemmungsgebiet. Direkten Kontakt mit Schlamm und Überschwemmungswasser sollten die Bewohner vermeiden.

„Das war zweifelsfrei ein Tornado“.

Andreas Friedrich

- Im angrenzenden TSCHECHIEN traten nach starkem Regen ebenfalls einige Bäche über die Ufer, wie die Agentur CTK berichtete. Keller wurden überflutet und die Kanalisation beschädigt. Im Westen des Landes wurden in der Nacht zu Freitag mehrere Straßen überschwemmt. Meteorologen warnten vor weiteren Unwettern in den kommenden Tagen.

Lesen Sie hier. Cham: Starkregen löst Schlamm-Schwemme aus

- Starke Niederschläge haben zur gleichen Zeit in BELGIEN Straßen unter Wasser gesetzt. Es sei auch zu zwei Erdrutschen gekommen, berichtete der belgische Sender RTBF. Der Zugverkehr zwischen Löwen und dem Brüsseler Flughafen war übereinstimmenden Medienberichten zufolge zeitweise gesperrt.

- Die WALDBRANDGEFAHR steigt unterdessen in mehreren Bundesländern Nord- und Ostdeutschlands. In vielen Regionen Brandenburgs und Niedersachsens wurde durch die andauernde Trockenheit bereits die höchste Warnstufe erreicht. Ähnlich sieht es in Schleswig-Holstein aus. Die vierte Stufe riefen die Behörden für einige Regionen Mecklenburg-Vorpommerns aus.

- Auch für die BAUERN bedeutet die Trockenheit Probleme. In Mecklenburg-Vorpommern gebe es bereits erste Schäden an den Pflanzen, sagte eine Sprecherin des Landesbauernverbandes. Betroffen seien vor allem Weizen, Gerste und Raps. Auch in Brandenburg und Schleswig-Holstein ist das Wetter für viele Bauern zu trocken.

Hier erfahren Sie, wie das Wetter in der Region wird.

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