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Gesellschaft

Unwort des Jahres 2019 ist Klimahysterie

Seit 1991 kürt die sprachkritische Aktion Unwörter. Für das vergangene Jahr kürte die Jury den Begriff „Klimahysterie“.

Das Unwort des Jahres 2019 lautet „Klimahysterie“. Foto: Stephan Jansen/dpa
Das Unwort des Jahres 2019 lautet „Klimahysterie“. Foto: Stephan Jansen/dpa

Darmstadt.Das „Unwort des Jahres“ 2019 wurde in Darmstadt bekannt gegeben: Die Jury entschied sich aus 397 eingesandten Vorschlägen für das Wort „Klimahysterie“.

Mit im Rennen waren unter anderem auch die Begriffe „Verschmutzungsrechte“, „Bauernbashing“, „Ökodiktatur“ oder „Umvolkung“.

Standen jahrelang Flüchtlingspolitik und Migration im Fokus, rücken nun Ökologie und Klimadebatte mehr in den Mittelpunkt, wie es hieß. Die sprachkritische Aktion möchte mit ihrem alljährlichen „Unwort“ auf unangemessenen Sprachgebrauch aufmerksam machen und so sensibilisieren. Im vergangenen Jahr war der Ausdruck „Anti-Abschiebe-Industrie“ zum Unwort gekürt worden. Der Chef der CSU-Abgeordneten im Bundestag, Alexander Dobrindt, hatte den Begriff geprägt.

Das Unwort wird seit 1991 gekürt. Rund 50 Vorschläge entsprachen in diesem Jahr den Kriterien. Die Zahl der Einsendung ging erneut zurück. Im vergangenen Jahr waren es mehr als 900. Früher gab es auch schon mal deutlich über 2000 Vorschläge.

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