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Panorama
Sonntag, 22. Juli 2018 28° 8

Kriminalität

Vergewaltigung im Zug: Mann stellt sich

Nach dem Übergriff meldet sich ein Verdächtiger. Eine 19-Jährige soll nach einem Fußballspiel missbraucht worden sein.

In dem Sonderzug befanden sich Fans auf der Rückreise vom Spiel Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach am 14. April. Foto: Hans-Peter Reichartz
In dem Sonderzug befanden sich Fans auf der Rückreise vom Spiel Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach am 14. April. Foto: Hans-Peter Reichartz

Mönchengladbach.Nach dem mutmaßlichen sexuellen Übergriff in einem Fan-Zug hat sich Borussia Mönchengladbach erleichtert darüber gezeigt, dass sich ein Verdächtiger der Polizei gestellt hat. „Wir sind froh, dass das jetzt so gekommen ist“, sagte ein Sprecher des Vereins am Montag. Der verdächtige Deutsch-Pole hatte sich laut Polizei am Montag in einer Justizvollzugsanstalt in Nordrhein-Westfalen gemeldet - weil er eine Haftstrafe wegen einer anderen Straftat verbüßen muss.

Eine 19-Jährige soll demnach in einem Zug voller Fußballfans auf der Rückreise vom Spiel Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach sexuell missbraucht worden sein. Bereits am Sonntag hatte Borussia-Geschäftsführer Stephan Schippers gesagt: „Das ist ein entsetzlicher Vorfall, den wir natürlich verurteilen.“ Die 19-Jährige war am frühen Sonntagmorgen von der Polizei im hessischen Flörsheim am Bahnhof in Empfang genommen und in eine Wiesbadener Klinik gebracht worden.

Die Polizei hatte intensiv gefahndet nach einem 30-jährigen Verdächtigen, der eine junge Frau in einem Fußball-Sonderzug sexuell missbraucht haben sollen. Es gab Massenkontrollen an Bahnhöfen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zugespielt. Die Personalien des Verdächtigen waren der Polizei bekannt.

In dem Zug befanden sich Fußballfans auf der Rückreise vom Spiel Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach am Samstagabend. Die 19 Jahre alte Frau war am frühen Sonntagmorgen von der Polizei im hessischen Flörsheim am Bahnhof in Empfang genommen, befragt und in eine Wiesbadener Klinik gebracht worden.

Die Bundespolizei nahm danach an mehreren Bahnhöfen die Personalien aller 750 Passagiere auf.

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