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Justiz

Weiter Hausarrest für Kirill Serebrennikow

Dem 48-Jährigen wird vorgeworfen, Fördergelder in der Höhe von 133 Millionen Rubel veruntreut zu haben. Er bestreitet dies jedoch vehement.

Kirill Serebrennikow im Gericht. Foto: Alexander Zemlianichenko
Kirill Serebrennikow im Gericht. Foto: Alexander Zemlianichenko

Moskau.Der Hausarrest für den russischen Starregisseur Kirill Serebrennikow bleibt nach einem Gerichtsurteil auch weiter bestehen. Eine Klage gegen die Verlängerung des Hausarrests werde abgelehnt, urteilte ein Moskauer Gericht am Montag.

Serebrennikow dürfe weder mit seinen Kollegen über Geschäftsfragen beraten, noch Internet benutzen oder sein Theater, das bekannte Gogol-Zentrum in Moskau, besuchen, hieß es der Agentur Interfax zufolge.

Der 48-Jährige steht somit bis mindestens 19. Juli unter Hausarrest. Der auch in Deutschland bekannte Künstler ist dann bereits knapp ein Jahr beinahe vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. Ihm wird vorgeworfen, Fördergelder in der Höhe von 133 Millionen Rubel (rund 2 Millionen Euro) veruntreut zu haben. Serebrennikow bestreitet dies jedoch vehement.

Der Regisseur war im vergangenen Jahr während der Dreharbeiten zu seinem neuen Film „Leto“ (Sommer) festgenommen worden. Die Weltpremiere wurde beim Filmfestival in Cannes ohne Serebrennikow gefeiert. Der Film soll ab 7. Juni in den russischen Kinos zu sehen sein.

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