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Erkrankung

Weitere Coronavirus-Fälle in Bayern

Bei drei Personen aus dem Umkreis des Infizierten bei Starnberg wurde auch das Virus festgestellt. Weitere werden getestet.

Es sind drei weitere Coronavirus-Fälle in Bayern aufgetreten. Foto: picture alliance / dpa
Es sind drei weitere Coronavirus-Fälle in Bayern aufgetreten. Foto: picture alliance / dpa

Regensburg.Weitere Coronavirus-Fälle in Bayern: Das bayerische Gesundheitsministerium teilte am Dienstagabend mit, dass sich drei weitere Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Auch diese Patienten sind Mitarbeiter der Firma aus dem Landkreis Starnberg, bei der bereits der erste Betroffene beschäftigt ist.

Die drei neuen Patienten wurden ebenfalls in der „München Klinik Schwabing“ stationär aufgenommen. Sie werden dort medizinisch überwacht und isoliert. Bei einigen weiteren Kontaktpersonen läuft derzeit ein Test, ob auch hier eine Infizierung mit dem Coronavirus vorliegt. Das bayerische Gesundheitsministerium und das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) kündigte an, am Mittwoch mit einer Pressemitteilung über Einzelheiten berichten zu wollen.

Unternehmen

Regensburger Firmen reagieren auf Virus

Krones, BMW und Co. haben wegen des Coronavirus Mitarbeiter-Regelungen getroffen. Teils wird die Reise nach China untersagt.

Coronavirus: 40 Personen werden getestet

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml sagte am Dienstagabend in München: „Es wurden insgesamt rund 40 Mitarbeiter der Firma ermittelt, die als enge Kontaktpersonen in Frage kommen. Die Betroffenen sollen am Mittwoch vorsichtshalber getestet werden. Außerdem werden sie von der ‚Task Force Infektiologie‘ des LGL eingehend befragt.“

Gesundheit

Epidemie: Schwandorfer sind vorsichtig

Die Unternehmen im Landkreis haben wegen des Coronavirus noch keine Reiseverbote ausgerufen. Allerdings sind sie wachsam.

Der Mann, der als Erster stationär aufgenommen wurde, hatte sich offensichtlich am 21. Januar während einer Fortbildungsveranstaltung bei einer chinesischen Kollegin angesteckt. Diese ist am 23. Januar nach China zurückgeflogen, am 27. Januar erfuhr das Gesundheitsamt von der Erkrankung des Mannes.


Webasto schließt Stammsitz vorübergehend

Wegen den vier infizierten Mitarbeitern schließt der Automobilzulieferer Webasto seinen Stammsitz im oberbayerischen Gauting bis Sonntag. Bis dahin sollen Mitarbeiter der Firmenzentrale auch nicht an nationale und internationale Standorte reisen, wie das Unternehmen am Dienstagabend mitteilte. (am)

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Der Newsblog zu den Coronavirus-Fällen in Bayern:


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