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Dschungelcamp startet mit viel Ekel

Die elfte Ausgabe des Dschungelcamps hat die übliche Mischung an Biss parat: von bissigen Kommentaren bis zu knackigen Maden.
Von Marco Krefting, dpa

Türmchen bauen reicht nicht: Die Dschungelcamper – hier Fräulein Menke – müssen gleichzeitig einen lebenden Flusskrebs im Mund behalten. Foto: RTL Alle Infos zu „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ im Special bei RTL.de: www.rtl.de/cms/sendungen/ich-bin-ein-star.html
Türmchen bauen reicht nicht: Die Dschungelcamper – hier Fräulein Menke – müssen gleichzeitig einen lebenden Flusskrebs im Mund behalten. Foto: RTL Alle Infos zu „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ im Special bei RTL.de: www.rtl.de/cms/sendungen/ich-bin-ein-star.html

Coolangatta.Die obligatorischen Hoden kommen diesmal vom Truthahn. Dazu kredenzt RTL lebende Sandwürmer und Maden, stinkende Käsefrucht, Rattenschwänze, Fischaugen und -abfälle sowie als Ekel-Höhepunkt: Schaf- und Schweinehirn an Urinsoße. „Kotzigkeiten“, bringt Dschungelcamp-Moderatorin Sonja Zietlow (48) es auf den Punkt. Auch bei der elften Ausgabe von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus“ setzt der Kölner Privatsender auf Bewährtes – was in den vergangenen Jahren ja auch immer gute Quoten garantierte.

Markus Majowski würgt tapfer alle „Kotzlichkeiten“ herunter. Foto: RTL Alle Infos zu „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ im Special bei RTL.de: www.rtl.de/cms/sendungen/ich-bin-ein-star.html
Markus Majowski würgt tapfer alle „Kotzlichkeiten“ herunter. Foto: RTL Alle Infos zu „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ im Special bei RTL.de: www.rtl.de/cms/sendungen/ich-bin-ein-star.html

Einzige Neuerung: Die zwölf Teilnehmer mit – je nach Definition – Promistatus teilen sich selbst in zwei Gruppen auf, die die ersten Tage getrennte Pritschenlager im australischen Urwald beziehen. Und während die Dschungelkronen-Anwärter früherer Staffeln bei der Ekel-Essensprüfung meist mutig drauflos mampften, kneift gleich zum Start Ex-Neue-Deutsche-Welle-Sängerin „Fräulein“ Franziska Menke (56) ganz. Auch Schauspieler Markus Majowski (52) lässt Hirn, Augen und fermentierte Sojabohnen stehen – letztere mit dem Geständnis, dass er trockener Alkoholiker sei und wegen der Gefahr von Alkohol verzichte.

Echte Neurosen und entlarvende Zitate

Neu könnte dieses Mal auch sein, dass mit TV-Maklerin Hanka Rackwitz eine echte Angstpatientin dabei ist. Zwar sprechen immer wieder Camper von Phobien wie Höhenangst und Ekel vor Schlangen. Doch die 47-Jährige sitzt schon in der ersten Folge am Freitagabend zitternd und weinend im Dschungeltelefon – wegen einer kleinen Wunde am Bein. Durch die, so beschreibt sie es, könnte Unheil in den Köper dringen.

Wie immer stellt sich die Frage: Ist das nur Show? Die selbsternannte „Trashqueen Deutschlands“, Kader Loth (44), beantwortet sie mit Fifty-Fifty – verspricht aber, das genau zu beobachten. Da Loth sich in den ersten Auszügen aus dem Camptreiben beim Mitdenken nicht gerade überschlägt, dürfte auf eine Erkenntnis etwas zu warten sein.

„Ich hab‘ mein Gehirn eingeschaltet. Hab‘ ja eins.“

„Honey“ Keen

Sonstige Auffälligkeiten: Ex-Boygroupsänger Marc Terenzi (38) spricht besser Englisch als Deutsch, Majowski immer mal wieder von sich in der dritten Person (34) und Model Alexander „Honey“ Keen gerne abfällig über It-Boy, Sänger und Designer Florian Wess (36) – der wiederum Keen nicht leiden kann. Beide treffen am Samstag in der Dschungelprüfung aufeinander.

Majowski macht darüber hinaus von sich reden, weil er direkt wegen der Trinkwasserqualität zum Streik aufruft. Zu dreckig, gar gesundheitsgefährdend sei das Wasser, schimpft er im Dschungeltelefon, fordert den sofortigen Austausch – „und zwar zackig“. Nur folgt ihm keiner seiner Mitcamper.

Alexander „Honey“ Keen hat unser Medienhaus vor dem Abflug nach Australien besucht.

Zwei Teams treten zur ersten Dschungelprüfung an. Alexander „Honey“ Keen schlägt tapfer, wird aber leider disqualifiziert: Er hatte unerlaubterweise seine Hände eingesetzt. Foto: RTL Alle Infos zu „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ im Special bei RTL.de: www.rtl.de/cms/sendungen/ich-bin-ein-star.html
Zwei Teams treten zur ersten Dschungelprüfung an. Alexander „Honey“ Keen schlägt tapfer, wird aber leider disqualifiziert: Er hatte unerlaubterweise seine Hände eingesetzt. Foto: RTL Alle Infos zu „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ im Special bei RTL.de: www.rtl.de/cms/sendungen/ich-bin-ein-star.html

Darüber hinaus alles beim Alten: Model Gina-Lisa Lohfink (30) will gerne zeigen, wie sensibel sie wirklich ist. Ex-Teilnehmerin bei „Deutschland sucht den Superstar“ und der Nackt-Show „Adam Sucht Eva“, Sarah Joelle Jahnel (27), ist auf der Suche nach Fans. Was Ex-“Verbotene-Liebe“-Darstellerin und Campküken Nicole Mieth (26) sowie Jens Büchner (47) aus der Auswanderer-Reihe „Goodbye Deutschland“ so vorhaben, bleibt ebenso fürs Erste noch abzuwarten.

Die Kandidaten des Dschungelcamps entlarven sich am besten mit ihren Aussagen:

Dschungel-Camp: Viel Ekel zum Auftakt

Vorschusslorbeeren für „Icke“ Häßler

Wenig erfährt das Publikum beim Auftakt von Dschungelcamp Nummer elf auch von Ex-Fußballer Thomas „Icke“ Häßler. Dabei war der mit Vorschusslorbeeren gestartet: Nach einer repräsentativen Umfrage der Marktforschungsfirma Mafo.de wünschen dem 50-Jährigen die meisten der Befragten den Titel „Dschungelkönig“, der beim Finale der Staffel in zwei Wochen verliehen wird. Bislang gibt sich der Fußballweltmeister von 1990 bescheiden: „Das freut mich natürlich, dass mich der eine oder andere noch kennt.“ Und – in der Selbstbeschreibung: „Ich denke, mein Herz ist größer als ich selbst.“ Auf Platz zwei folgt Hanka Rackwitz mit 14,6 Prozent vor Markus Majowski mit 10,8 Prozent und Jens Büchner mit 8,5 Prozent. Das Schlusslicht bildet „Honey“ mit 1,6 Prozent, knapp hinter Ex-DSDS-Kandidatin Sarah Joelle Jahnel mit 2,0 Prozent.

„Fans hab‘ ich bis jetzt keine.“

Sarah Joelle Jahnel

Auch in den Sozialen Netzwerken wird die Live-Show wie üblich eifrig begleitet. Mal geht es um den Nachfolger von Vorjahres-Dschungelkönig Menderes Bagci. Mal darum, möglichst bissigere Kommentare zu posten als sie vom Moderatoren-Duo Zietlow und Daniel Hartwich (38) kommen. Oder es wird ein Best-of der entlarvendsten Zitate der Teilnehmer gepostet. Dabei haben Keen („Ich hab‘ mein Gehirn eingeschaltet. Hab‘ ja eins.“) und Loth gute Chancen. Zur Einordnung sagt die über sich selbst: „Wozu braucht man Hollywood, Kader Loth ist dabei.“

Die Kandidaten des Dschungelcamps stellen wir in einer Bildergalerie vor:

Die Kandidaten im Dschungelcamp 2017

Mehr zum RTL-Dschungel lesen Sie in unserem Spezial.

Mehr zum Thema Fernsehen lesen Sie hier.

#IBES („Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ war Freitagabend der am häufigsten verwendete Hashtag auf Twitter. Hier eine Auswahl der besten Tweets:

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