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Angeschaut

Wie Liebe in der Popkultur funktioniert

Von wegen Frühlingsgefühle: Unter dem Titel „Summer of Lovers“ zeigt Arte berühmte Liebschaften aus Musik - und Filmwelt.
Von Antje Wessels, dpa

Ein Liebespaar genießt einen Sommerabend. Die Arte Reihe „Summer of Lovers“ konzentriert sich auf prominente Liebschaften. Foto: Patrick Pleul/dpa
Ein Liebespaar genießt einen Sommerabend. Die Arte Reihe „Summer of Lovers“ konzentriert sich auf prominente Liebschaften. Foto: Patrick Pleul/dpa

Hamburg. Der deutsch-französische Fernsehsender Arte will sich von Zeit zu Zeit ausführlich mit den unterschiedlichen Facetten der Popkultur auseinandersetzen. Neben Dokumentationen und Reportagen setzt er immer wieder auf Themenabende. Der in diesem Jahr erstmalig zelebrierte „Summer of Lovers“ geht sogar noch einen Schritt weiter: Der Sender widmet sich vom 1. Juli an bis August den berühmtesten Liebhaberinnen und Liebhabern der Film- und Musikgeschichte.

Filme, Porträts und Konzerte geben, teilweise in Erstausstrahlung, einen allumfassenden Einblick in das Leben und Wirken von Leinwandlegenden wie Cary Grant und Steve McQueen und Musikidolen wie Barbra Streisand. Um dem Publikum eine solche Bandbreite an Künstlern leidenschaftlich und glaubwürdig zu präsentieren, fiel die Wahl auf eine ganz besondere Gastgeberin: Die spätestens durch ihren Auftritt beim Eurovision Song Contest 2009 auch der breiten Masse bekannt gewordene Burlesque-Tänzerin Dita von Teese übernimmt beim „Summer of Lovers“ diese Rolle.

Im Jahr 1956 startet die Reihe

Arte beginnt den „Summer of Lovers“ an diesem Sonntag um 20.15 Uhr. Den Anfang macht George Stevens‘ preisgekröntes Filmdrama „Giganten“ aus dem Jahr 1956. Das 196 Minuten lange Epos basiert auf dem gleichnamigen Roman von Edna Ferber und ist die letzte Arbeit von der tragisch und viel zu früh verstorbenen Schauspielikone James Dean, die zu Lebzeiten als Inbegriff des Sexsymbols galt.

Im Anschluss daran gibt eine Dokumentation über Ehre-Oscarpreisträger Cary Grant Einblicke in das Leben des Schauspielers, über den zu Lebzeiten gesagt wurde, jeder wolle so sein wie er. Von den Vierziger- bis hin zu den Sechzigerjahren war Grant mit sämtlichen gefragten Schauspielerinnen vor der Kamera zu sehen. Dazu zählten unter anderem Audrey Hepburn, Sophia Loren und Marilyn Monroe. Auch letztere erhält beim „Summer of Lovers“ ihre eigene Dokumentation, zu sehen am 12. August um 22.15 Uhr.

Arte setzt auf Vielfältigkeit

Darüber hinaus zeigt Arte einstündige Reportagen zu unter anderem Ryan Gosling, Prince und Debbie Harry. Neben Reportagen und Filmen - außer „Giganten“ zeigt Arte die Ryan-Gosling-Romanze „Wie ein einziger Tag“, Woody Allens „Vicky Christina Barcelona“ und das Oscar-prämierte Drama „Brokeback Mountain“ - spielt auch Musik eine wichtige Rolle im „Summer of Lovers“. Am 13. Juli (23.20 Uhr) feiert die Konzertaufzeichnung von Michael Bublés aktueller Tournee Free-TV-Premiere.

Auch Elvis Presleys legendäre Show „Aloha from Hawaii“ sowie „Sign O’the Times“ von Prince sind Bestandteil der Sommerreihe und sorgen im heimischen Wohnzimmer für echtes Konzertfeeling. Die im vergangenen Jahr noch in ausgewählten Kinos zu sehende Dokumentation „Hinter der Welt“ erklärt den Mythos Tokio Hotel, „Backstreet Boys - 20 Jahre Boygroup“ widmet sich zum Abschluss des „Summer of Lovers“ am 17. August um 22.50 Uhr, schließlich der Faszination Boyband.

Die Serie startet am Sonntag, den 1. Juli, um 20.15 Uhr auf Arte.

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