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Das ist die neue DSDS-Jury

Im neuen Jahr startet die zwölfte DSDS-Staffel. Die Jury ist inzwischen komplett. Die MZ erklärt, welche Rollen die vier Mitglieder jeweils spielen.
Von Daniel Haslsteiner, MZ

  • Das DSDS-Juroren-Urgestein: Dieter Bohlen ist von Beginn der RTL-Show ’Deutschland sucht den Superstar“ an dabei. Ulrich Perrey/dpa
  • Der Sänger Heino zeigt seinen Totenkopf-Ring am Casting-Truck für die RTL-Show „Deutschland sucht den Superstar“ – der deutsche Schlagerstar wird neuer Juror für die 12. Staffel von DSDS. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
  • Der House-DJ Antoine aus der Schweiz wird ab dem kommenden Jahr mit in der DSDS-Jury sitzen. Foto: Jörg Carstensen/dpa
  • Auch eine Frau darf in der Jury nicht fehlen – die Sängerin Mandy Capristo macht die Superstar-Jury-Runde komplett. Foto: Bodo Marks/dpa

Heino: Der nette Schlager-Onkel

Mit 75 Jahren ist der blonde Schlagerbarde Heino der unangefochtene Oldie der DSDS-Juroren. Mehr Lebensjahre brachte kein anderer zuvor mit in die Show. Doch auch an Bühnenerfahrung ist Heino unübertroffen. Stolze 50 Jahre steht er schon im Scheinwerferlicht und trällert munter Volkslieder in die Mikrofone. Mit dieser Erfahrung im Gepäck will Heino auch den Kandidaten der zwölften Showstaffel helfen – und zur Not auch mal zu einer anderen Karriere raten. Fiese Sprüche à la Mitjuror Dieter Bohlen sind vom Mann mit der schwarzen Sonnenbrille und der wasserstoffblonden Tolle allerdings nicht zu erwarten. Das sei nun wirklich nicht seine Art, betont Heino schon vor Showstart.

DJ Antoine: Der Macher im Hintergrund

Unter die Kategorie Megastar fällt der Schweizer DJ und Produzent DJ Antoine nicht unbedingt. Mit Dance-Nummern wie „Welcome to St. Tropez“ brachte er es immerhin auf Top-10-Plätze. Und deshalb wurde er auch in die DSDS-Jury geholt. Denn im Gegensatz zu Schlagerbarde Heino und Popschnulzen-Produzent Dieter Bohlen ist DJ Antoines Musik clubtauglich. Und das zieht junges Publikum an. Als Juror dürfte der Schweizer am ehesten eine Vorstellung davon haben, was bei den Jüngeren ankommt. Die Rolle der Rampensau spielt er aber sicher nicht.

Dieter Bohlen: Der fiese Mr. DSDS

Wenn „Deutschland sucht den Superstar“ eine Karriere wirklich angeschoben hat, dann die von Dieter Bohlen. Als die Show 2002 begann, krähte kein Hahn mehr nach dem „Poptitan“ und ehemaligem „Modern Talking“-Frontmann. 2014, elf Staffeln später, ist Bohlen als einziger Anfangs-Juror noch mit dabei. Fiese Sprüche wie „Wenn ich mir morgens einen Pickel ausdrücke, dann hat das mehr Power als deine Stimme“ machten den 60-Jährigen zum Publikumsliebling. DSDS ohne ihn ist nicht denkbar. Dass sich Bohlen in der zwölften Staffel neu erfinden wird, darf getrost bezweifelt werden. Warum auch, locken doch die Pöbeleien gegen Jury-Kollegen und Kandidaten immer noch genügend Zuschauer vor die Bildschirme. Dass nun mit Heino ein deutlich erfahrener Musiker und Entertainer neben ihm sitzt, könnte dennoch für Spannung sorgen. Denn andere Alpha-Tiere neben sich hat Bohlen nie geduldet.

Mandy Capristo: Das blonde Fragezeichen

Sie ist die große Unbekannte der zwölften DSDS-Staffel. Nicht, dass die Freundin von Fußball-Nationalspieler Mesut Özil, Mandy Capristo, unbekannt wäre, doch ihre Rolle in der Show ist nicht klar. Ob die 24-Jährige mehr sein darf als hübsches Zierwerk müssen die ersten Folgen Anfang kommenden Jahres zeigen. Die Erfahrung für eine ernstzunehmende Jurorin bringt sie theoretisch mit. Capristos Pop-Karriere begann ebenfalls in einer Casting-Show. Im zarten Alter von 16 ersang sie sich 2006 einen Platz in der Popstars-Band „Monrose“. Damit hat sie zumindest eine Vorstellung, was Gewinnertypen mitbringen müssen.

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