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Am Ende der Welt - Eine Insel in Patagonien - Sa. 12.10. - ARTE: 20.15 Uhr

Auf der Isla Madre de Dios

Eine Forschungsreise nach Patagonien, ans "Ende vom Ende der Welt". Der ARTE-Film von 2019 begleitet rund 40 Höhlenforscher, Geologen, Botaniker und Archäologen auf der chilenischen Isla Madre de Dios ("Mutter-Gottes-Insel").

  • 300 Millionen Jahre alte Marmorgletscher auf der landschaftlich einzigartigen Isla Madre de Dios gleichen Eisgletschern. Foto: Denis Morales / Centre Terre
  • Die Isla Madre de Dios (Mutter-Gottes-Insel)ist ein kleiner, unbewohnter Felsarchipel in Patagonien im äußersten Süden Chiles. Foto: B. Delapierre / Centre Terre
  • Der üppig wuchernde Wald auf der Isla Madre de Dios könnte einem Science-Fiction-Film entsprungen sein. Foto: Richard Maire / Centre Terre
  • Zwei Monate lang erkundet das Forscherteam die Isla Madre de Dios bis in den letzten Winkel und die tiefste Grotte. Foto: Bernard Tourte / Centre Terre
  • Die Forschergruppe hat sich zum Ziel gesetzt, die einzigartige geologische Geschichte der Inselgruppe zu verstehen, einheimische Arten zu erfassen und die Geschichte der einst dort ansässigen Menschen zu erforschen. Foto: B. Delapierre / Centre Terre
  • Zwei Monate lang wird das Forscherteam die Isla Madre de Dios erkunden. Foto: Denis Morales / Centre Terre

Eine Reise ans Ende der Welt, nach Patagonien im Süden Chiles - zur Insel Madre de Dios ("Mutter-Gottes-Insel"). Obwohl der Film von Gilles Santantonio (ARTE F, 2019) die bereits sechste Expedition auf die wind- und regenumtoste Insel begleitet, gibt es noch jede Menge für das Team aus internationalen Geologen, Ethnologen, Botanikern und Zoologen zu entdecken. Die 40 mal 25 Kilometer große Insel ist immer noch Neuland für Forscher. Eisgletschern gleichende Marmorgletscher, uralte Gesteinsformationen, die aus Korallenriffen entstanden, sowie Urwälder und riesige Höhlen, in denen die Ureinwohner vor 3.000 Jahren ihre Spuren hinterließen, werden bei der zweimonatigen Expedition ebenso wie eine in sich geschlossene Tierwelt erschlossen. Nicht zuletzt trägt aber auch die Beobachtung "echter" Gletscher zur Erforschung des Klimawandels bei. 70 Stürme und 300 Regentage pro Jahr sorgen im Übrigen dafür, dass die Insel vor unwillkommenen Eindringlingen geschützt bleibt. Spektakulärere Naturaufnahmen wird man im Fernsehen kaum präsentiert bekommen.

Hans Czerny

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