MyMz

"Tom Clancy's Jack Ryan"

Die Gefahr lauert in Südamerika

Jack Ryan startet in eine neue Mission. Die zweite Staffel der Action-Agenten-Serie "Tom Clancy's Jack Ryan" ist ab Freitag, 1. November, exklusiv bei Amazon Prime Video zu sehen. In einer entscheidenden Rolle spielt ein deutscher Schauspieler.

  • Der CIA-Analytiker Jack Ryan (John Krasinski) erkennt neue Gefahr für die USA. Sie stammt diesmal aus Venezuela. Foto: Amazon Prime Video / Jennifer Clasen
  • Nachdem er eine potenziell verdächtige Lieferung mit illegalen Waffen in den Dschungel von Venezuela verfolgt hat, reist der CIA-Agent Jack Ryan (John Krasinski) nach Südamerika, um weiter zu ermitteln. Foto: Amazon Prime Video / Jennifer Clasen
  • Zwielichte Agenten wie Harriet "Harry" Baumann (Noomi Rapace) kreuzen den Weg Jack Ryans (John Krasinski). Foto: Amazon Prime Video / Sophe Mutevelian
  • Der deutsche Schauspieler Tom Wlaschiha ist der geheimnisvolle Gegenspieler Jack Ryans. Foto: Agency People Image / Michael Tinnefeld

"Von den Waffen würde niemand in den Nachrichten erfahren, weil bis dahin keiner mehr leben würde", warnt der für die CIA arbeitende Analytiker Jack Ryan (John Krasinski). Was hat er nun schon wieder entdeckt? Immerhin hatte er in der ersten Staffel der actiongeladenen Agenten-Serie "Tom Clancy's Jack Ryan" einen potenziellen neuen Bin Laden ausfindig gemacht. Die neue Gefahr für die Vereinigten Staaten von Amerika, denen Ryan nach den Büchern Tom Clancys (1947 - 2013) stets pflichtbewusst und patriotisch dient, lauert diesmal in Südamerika. Genauer: in Venezuela! Ja, es ist diesmal dieses von Unruhen geplagte Land, das mithilfe illegaler Waffen aus Russland, darunter auch nukleare, die großartigen USA auslöschen will.

Zugegeben, etwas abwegig klingt das schon, wenn ausgerechnet Venezuela, das zwar auf gigantischen Öl-Reserven sitzt, jedoch seine eigene Bevölkerung kaum ernähren kann, sich Waffen für Unsummen an Geld leistet, um einen vermeintlichen Klassenfeind zu bombardieren. Zudem wären die USA ein Gegner mit ausreichend Feuerkraft. Sie könnten nur mit einem Bruchteil der eigenen Waffen das lateinamerikanische Land zerstören. Nun muss der Zuschauer bei einer Agenten-Serie aber auch nicht jeden fiktiven Hintergrund ernst nehmen. Dass die zweite Staffel von "Tom Clancy's Jack Ryan" dennoch funktioniert, zeigt Amazon Prime Video in acht neuen Folgen ab Freitag, 1. November.

Spannender Zweikampf

Wie schon in der ersten Staffel gibt sich der erneut überzeugend von Krasinski dargestellte Titelheld vielschichtig, aber eindeutig patriotisch. Sein Herz und vor allem sein Verstand schlagen zunächst wohltuend analytisch. Hinter der geplanten Verschwörung gegen die USA entdeckt Ryan den venezolanischen Präsidenten als hinterhältigen Drahtzieher. Diplomatische Bemühungen sollen die Wogen zunächst glätten. Aber "Jack Ryan" wäre keine Actionserie würde es nicht doch noch gehörig krachen.

Der Sprengstoffanschlag auf einen Auto-Konvoi in der venezolanischen Hauptstadt Caracas ist es, der Ryan endgültig zur Waffe greifen lässt. Und vor allem in einen weitreichenden Zweikampf treibt. Hinter ihm persönlich ist ein extra engagierter Killer her. Sein Name: Max Schenkel. Der ehemalige Agent des deutschen BND wird gespielt von Tom Wlaschiha. Zwischen Schenkel und Ryan entwickelt sich ein elektrisierendes Katz-und-Maus-Spiel hinweg über Kontinente, knüppelharte Kampfszenen inklusive.

Überraschend inszenierte Verfolgungsjagd

Wie schon in der ersten Staffel gelingt dem Autoren-Duo Carlton Cuse und Graham Roland eine zwar actionlastige Serienadaption, zeigt den Titelhelden jedoch nicht als Haudrauf-Macho. Immer wieder bewegen ihn auch moralische Grauzonen. "Jack Ryan" lebt insgesamt von einem erneut sehr hohen Produktionsstandard und der immer wieder überraschend inszenierten Verfolgungsjagd zwischen Schenkel und eben Ryan.

Der deutsche Schauspieler Tom Wlaschiha ("Game of Thrones", "Das Boot") übrigens wurde für seine actionlastistige Rolle als geheimnisvoller "Bösewicht" ausreichend gefordert. "Wir haben beispielsweise in Kolumbien gedreht, in Bogota auf 3.000 Meter Höhe", erinnert er sich im Interview. Wlaschiha: "Dort bin ich dann schon ziemlich außer Atem gekommen."

Andreas Schoettl

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht