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Erlebnis Erde: Bären wie wir - Mo. 14.10. - ARD: 20.15 Uhr

Ein großes Etwas auf der Suche nach Nahrung

Groß, stark, zottelig: Grizzlys sind gefährliche Raubtiere. Doch es sind auch schlaue Individualisten, die lernen müssen, mit den Gefahren des Lebens umzugehen. Der Bärenforscher Chris Morgan wirft einen Blick auf die spannende Welt der Bären.

  • Grizzlys sind schlaue Geschöpfe - und immer auf der Hut vor Gefahren. Eine Braunbärenmutter beobachtet aufmerksam die Macher der Dokumentation "Erlebnis Erde: Bären wie wir". Foto: BR / Marco Polo Film AG / Annette Scheurich
  • Die Braunbären machen sich auf den Weg zur Katmai Küste in Alaska, um dort mehr Futter zu finden. Foto: BR / Marco Polo Film AG / Erin Ranney
  • An der Küste gibt es mehr Nahrung als in den Bergen. Daher wandern die Bären jedes Jahr zur Katmai Küste in Alaska. Foto: BR / Marco Polo Film AG / Erin Ranney
  • Braunbären sind gefährliche Raubtiere, die sich den Lebensumständen aber auch gut anpassen können. Foto: BR / Marco Polo Film AG / Erin Ranney
  • Für den Dokumentarfilm "Erlebnis Erde: Bären wie wir" macht der Kameramann Boas Schwarz Aufnahmen von einem Bären in einem Gebüsch. Foto: BR / Marco Polo Film AG / Annette Scheurich
  • Wenn es um ein Weibchen geht, werden sie wild: Männchen müssen mit ihren Rivalen kämpfen. Das sieht oft nicht ungefährlich aus. Foto: BR / Marco Polo Film AG / Erin Ranney
  • Jungbären müssen ganz besonders auf der Hut sein. Sie sind einigen Gefahren ausgesetzt und noch nicht so erfahren wie ihre Mutter. Foto: BR / Marco Polo Film AG / Erin Ranney
  • Spitze Zähne: Braunbären sind Raubtiere. Sie sind vor allem in Eurasien und Nordamerika verbreitet. Foto: BR / Marco Polo Film AG / Erin Ranney
  • Spannende Momente: Ein Filmteam dreht in der Wildnis, um dort das Sozialverhalten der Bären in ihrer gewohnten Umgebung zu beobachten. Foto: BR / Marco Polo Film AG / Annette Scheurich
  • Vor der sagenhaften Kulisse Alaskas wagt sich ein Filmteam im Denali-Nationalpark in Zentralalaska in die natürliche Umgebung von Braunbären. Foto: BR / Marco Polo Film AG / Annette Scheurich

Sie wirken flauschig und tapsig, sind aber höchst gefährliche Wildtiere: Um die eigentlich zurückhaltenden Grizzlys genauer beobachten zu können, machte sich der Bärenforscher Chris Morgan mit einem Filmteam auf den Weg zur Katmai Küste in Alaska. Dort kommen die Bären zusammen, wenn es in den Bergen nicht mehr genug Nahrung gibt. In der Dokumentation "Erlebnis Erde: Bären wie wir", die das Erste nun ausstrahlt, wagen Annette Scheurich und Daniela Pulverer einen einzigartigen Blick auf die Welt der braunen Wildtiere.

Schnell wird deutlich, dass hinter der Fassade aus zotteligem Fell weit mehr steckt als ein großes, bedrohliches Raubtier. Bären sind faszinierende Geschöpfe: Sie sind anpassungsfähig, stark und vor allem schlau - und das müssen sie auch sein. Denn sie haben es nicht leicht: Um ein Weibchen zu erobern, müssen die Männchen erst auf komplizierte Weise mit ihren Rivalen kämpfen, Bärenmütter müssen sich durchsetzen können, und auch Jungbären sind anfangs vielen Gefahren ausgesetzt. Der interessante Teil der "Erlebnis Erde"-Reportagereihe des Ersten eröffnet einen umfassenden Eindruck über das Sozialleben einer ganz besonderen Tierrasse - und zeigt, dass Bären dem Menschen in gewisser Weise auch ähnlich sind.

Sarah Kohlberger

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