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Terra X: Ungelöste Fälle der Archäologie - So. 19.01. - ZDF: 19.30 Uhr

"Ihr wollt den Schatz? Den könnt ihr haben!"

Im Rahmen der ZDF-Reihe "Terra X" enträtselt der Astrophysiker, Naturphilosoph und Wissenschaftsjournalist Harald Lesch "Geheimnisvolle Botschaften". Ihn treiben in einer zweiten Staffel erneut "Ungelöste Fälle der Archäologie".

  • Harald Lesch erklärt nicht nur die Funktionsweise des Maya-Kalenders, der Sonnen- und Mondbewegungen genau berechnen konnte. Der TV-Professor macht sich auch auf Schatzsuche. Foto: ZDF / Simon Prestel
  • Lisa Fagin Davis ist eine der angesehensten Forscherinnen zum verschlüsselten Manuskript. Mit Deutungen hält sie sich zurück. Sie hat aber schon manchen Unsinn bei vermeintlichen Lösungen enttarnt. Foto: ZDF / Simon Prestel
  • Französische Kanonen schützten einst die Insel La Réunion im Indischen Ozean. Doch gegen den starken Widerstand soll der Pirat Olivier Le Vasseur ausgerechnet dort die größte Beute in der Geschichte der Piraterie gemacht haben. Foto: ZDF / Simon Prestel
  • Der Bücherspeicher der altehrwürdigen Yale-Universität in New Haven. Hier lagert das Voynich-Manuskript gut gesichert. Foto: ZDF / Simon Prestel
  • Das Voynich-Manuskript ist in einer bis heute unbekannten Schrift verfasst. Es zeigt unter anderem badende Frauen als ein Motiv. Einige Forscher glauben deshalb, dass das Buch weibliche Autoren haben muss. Denn sie erkennen darin viel Wissen zur weiblichen Biologie. Foto: ZDF / Simon Prestel

Lange rätselhafte Schriftzeichen gelten heute als weitestgehend entziffert - etwa die ägyptischen Hieroglyphen durch den Sprachwissenschaftler Jean-François Champollion (1790 - 1832) oder der Kalender der Maya. Doch längst ist noch nicht jedes "Geheimnisvolle Rätsel" geknackt. Der Astrophysiker und TV-Wissenschaftler Harald Lesch macht sich in einem weiteren Film von Gisela Graichen und Peter Prestel nun wieder auf eine spannende Reise in die Vergangenheit. Im Rahmen von "Terra X" im Zweiten ist sie nun zu sehen. Der Professor geht diesmal sogar auf Schatzsuche.

Lesch folgt unter anderem den Spuren des berüchtigten Seeräubers Olivier "La Buse" Le Vasseur. Unmittelbar vor seiner Hinrichtung im Juli 1730 auf La Réunion soll er der anwesenden Menschenmenge zugerufen haben: "Ihr wollt den Schatz? Den könnt ihr haben! Sucht ihn doch, irgendwo habe ich den größten Schatz der Welt versteckt." Doch wo ist er nur? Auf den Seychellen, auf La Réunion? Oder doch auf Mauritius? Vielleicht aber auch auf der madagassischen Insel Sainte Marie?

Des Piraten Hinterlassenschaft jedoch birgt bis heute ein sehr spannendes Rätsel. Dabei handelt es sich um ein Pergament mit einer verschlüsselten Nachricht. Fast 200 Jahre lang galt das Schriftstück als verschollen. Doch 1923 tauchten plötzlich Hinweise auf das rätselhafte Kryptogramm auf. Trotz scheinbar erfolgreicher Dechiffrierung wurde der Schatz bis heute nicht gefunden. Sollte dieses Kunststück wohl dem Herrn Professor gelingen?

Wohl nicht! Sonst hätte Lesch sich wohl längst einen schönen Lenz gemacht. So aber gräbt er beruflich weiterhin nach "Ungelösten Fällen der Archäologie". Auch in einem zweiten Teil. Am Sonntag, 26. Januar, 19.30 Uhr, betritt der Professor "Rätselhafte Bauten".

Andreas Schoettl

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