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"Schattenmoor" auf ProSieben

Mystery als TV-Event: "Schattenmoor" ist die erste ProSieben-Eigenproduktion seit Jahren

Mit der ersten ProSieben-Eigenproduktion seit Jahren wagt der Sender ein besonderes Experiment: Der Mystery-Thriller "Schattenmoor" wird vor der Ausstrahlung im TV zum spannenden Online-Event.

  • Blut im Waschbecken ist meist kein gutes Zeichen: Emma (Caroline Hartig) wird in "Schattenmoor" heimgesucht. Foto: ProSieben / André Kowalski
  • Leon (David Hugo Schmitz) ist von den Ereignissen am Internat ebenfalls verstört - oder? Foto: ProSieben / Oliver Vaccaro
  • Können Leon (David Hugo Schmitz) und Emma (Caroline Hartig) die Rätsel um das "Schattenmoor" lüften? Foto: ProSieben / Oliver Vaccaro
  • Welches Geheimnis trägt Kiki (Farina Flebbe) mit sich herum? Foto: ProSieben / Oliver Vaccaro
  • Emma (Caroline Hartig) versucht den Ereignissen auf den Grund zu gehen. Foto: ProSieben / Oliver Vaccaro
  • Verzweifelt im Internat: Leon (David Hugo Schmitz) will Emma (Caroline Hartig) helfen. Foto: ProSieben / Oliver Vaccaro

Sieben Jahre ist es her, dass ProSieben zuletzt eine Eigenproduktion an den Start brachte. Heute, in Zeiten von Streamingdiensten, Netflix-Oscarkandidaten und reihenweise selbstproduzierten Formaten deutscher Bauart, wagt der Münchner Sender einen neuen Versuch: Der Mystery-Thriller "Schattenmoor" soll dabei viel mehr sein als "nur" ein großer Blockbuster aus eigenem Hause. Vielmehr wagt man mit dem Stoff ein Experiment in Sachen Erzählkunst und Spannung: Bevor der Film nämlich am Mittwoch, 11. Dezember, zur besten Sendezeit im "normalen" TV ausgestrahlt wird, zeigt ProSieben die Geschichte in Ausschnitten online.

Am 1. Dezember lief eine erste 17-minütige Preview im Fernsehen (ab 23 Uhr) und im Netz. Seitdem können die Zuschauer die Story täglich online weiterverfolgen - mit entsprechenden Cliffhangern, die erst im großen Finale zur TV-Aussstrahlung aufgelöst werden.

Im Mittelpunkt des experimentellen Formats steht Caroline Hartig als Emma, die sich inmitten zahlreicher mysteriöser Ereignisse wiederfindet. An ihrem Internat scheint ein blutrot gefärbter Clown sein Unwesen zu treiben - die aktuellen Hypes um die Verfilmung von Stephen Kings "Es" und den kontrovers diskutierten "Joker" lassen grüßen. Sich im Schrank windende Schlangen, horroreske Gestalten ohne Gesicht, Blut im Bad - es gruselt im Hause ProSieben.

Und Hauptfigur Emma, die der Spuk beinahe verrückt macht, muss sich fragen: Sind hier tatsächlich übernatürliche Kräfte am Werk, oder ist sie zum Opfer einer Verschwörung geworden? Sie kann nur hoffen, das auch Leon (David Hugo Schmitz) auf ihrer Seite steht.

Spoilern zu den Rätseln und Wendungen der Online-TV-Eigenproduktion will man dabei keine Chance geben - weshalb niemand den Film im Vorfeld zu sehen bekam. Auch Kritiker, Influencer und Co., heißt es von Senderseite, sollen sich auf das Format einlassen.

Senderchef Daniel Rosemann sagt: "ProSieben will seinen Zuschauern immer wieder neue Erzählformen anbieten. Zum ersten Mal seit sieben Jahren zeigt ProSieben einen eigenproduzierten Spielfilm - zum ersten Mal überhaupt kreiert ProSieben ein Event dieser Art im TV und online". Man wolle "Zuschauern wie Usern ein einzigartiges Seherlebnis" bieten. Mit der Geheimniskrämerei schafft der Sender zumindest eine gute Einstimmung auf das Mysterium, mit dem das Publikum rechnen darf.

Maximilian Haase

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