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Wir sind klein - und ihr seid alt - Mo. 03.02. - VOX: 20.15 Uhr

Neuer Schwung in der Mehr-Generationen-Bude

Nach dem erfolgreichen TV-Experiment im Vorjahr bringt der Sender wieder zehn Kindergartenkinder und zehn Senioren zusammen. Gemeinsam sollen sie Abenteuer erleben. Und was für welche.

  • Renate liest der kleinen Emilia vor. Foto: TVNOW / Bernd Michael-Maurer
  • Die Beschäftigung mit den Kindergartenkindern setzt ungeahnte Energien frei. Foto: TVNOW / Bernd Michael-Maurer
  • In der Vorstellungsrunde kommen sich Kinder und Senioren näher. Foto: TVNOW / Bernd Michael-Maurer
  • Die Begegnung von Jung und Alt bringt viel Abwechslung in die Seniorenresidenz. Foto: TVNOW / Bernd Michael-Maurer
  • Humor verbindet: Senior Fritz und der kleine Fynn-Luca verstehen sich prächtig. Foto: TVNOW / Bernd Michael-Maurer
  • Männerfreundschaft im Heim (von links): Fritz, Fynn-Luca und Theo haben sich viel zu sagen. Foto: TVNOW / Bernd Michael-Maurer
  • Wichtig ist, dass sich die beiden Generationen erst einmal gut kennenlernten. Foto: TVNOW / Bernd Michael-Maurer
  • Nicht nur Senioren klagen oft, dass ihre Mitmenschen viel zu wenig Zeit für sie aufbringen. Foto: TVNOW / Bernd Michael-Maurer
  • Beim Spielen hören auch die Kleinsten auf die Ratschläge der mitspielenden Senioren. Foto: TVNOW / Bernd Michael-Maurer

Deutschland wird immer älter. Und viele Senioren fühlen sich einsam und unterfordert. Die VOX-Real-Life-Reihe "Wir sind klein - und ihr seid alt", die nun mit vier neuen Folgen in eine zweite Staffel geht, möchte das ändern. Sie bringt Kindergartenkinder und Rentner zusammen - zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch und zu generationenübergreifenden Erlebnissen.

Schon im Februar 2019 hatte die sympathische Versuchsanordnung den oft eher überschaubar abwechslungsreichen Alltag der Bewohner einer Seniorenresidenz in Bergisch Gladbach bei Köln gehörig durcheinandergewirbelt. Und das auf eine sehr erfreuliche Art, wie sich auch beim großen Wiedersehen von Jung, Alt und Junggeblieben vor Weihnachten bei VOX zeigte.

Nun geht das Generationenprojekt, das auf dem britischen Vorbild "Old People's Home for 4 Year Olds" beruht, in die nächste Runde. Wieder treffen die lebhaften Kinder auf Erwachsene, die selbst meist keine Enkel sowie wenig Besucher haben. Viele der Senioren müssen ihr Leben meist oft auch schon ohne Partner meistern, weil der vor ihnen verstarb. Wieder waren Kamerateams sechs Wochen lang dabei, wie die Teilnehmer voneinander Porträts anfertigten, gemeinsam einen Garten beflanzten, Yoga-Übungen absolvieren oder Ausflüge und eine spannende Schnitzeljagd unternahmen. Dabei standen wieder Ärzte und Psychologen bereit, die das Geschehen beobachteten und die Auswirkungen auf den Gesundheitszustand und die gute Laune der Senioren bezeugten.

"Der Mensch ist ein Gesellschaftswesen. Man könnte ihn durch Einsamkeit töten", sagt der 72-jährige Horst. Gut möglich, dass er am Ende zu den Senioren zählen wird, die das Projekt aus der persönlichen Komfortzone lockt. Dabei geht es natürlich weniger um sportlichen Ehrgeiz, sondern um allgemeine Akzeptanz. "Wenn ich es mir wünschen könnte, dann würden die Kinder sagen: 'Das ist aber eine liebe Oma", sagt die 89-jährige Marlies im Vorfeld. Allerdiings wird das jeweilige Lernen wechselseitig sein: Die erfahrene Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Mirjam Dähling behält stets im Blick, wie sich die Kindergartenkinder durch den Kontakt zu den Rentnern, was ihre Sprache, die Informationsaufnahme und ihr Sozialverhalten angeht, weiterentwickeln.

Tatsächlich kam "Wir sind klein - und ihr seid alt" nicht nur bei den Mitmachenden der ersten Staffel gut an. Ein Marktanteil von bis zu neun Prozent in der sogenannten Werbezielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer konnte sich für den Sender auch wirtschaftlich sehen lassen.

Rupert Sommer

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