MyMz

Terra X: Ungelöste Fälle der Archäologie - So. 26.01. - ZDF: 19.30 Uhr

Versteckt unter Vulkanasche

Im Rahmen von "Terra X" enträtselte Harald Lesch unlängst "Geheimnisvolle Botschaften". Im zweiten Teil der Doku-Reihe "Ungelöste Fälle der Archäologie" untersucht der TV-Professor nun "Rätselhafte Bauten".

  • Unfassbar! Trotz ihrer beachtlichen Größe galt die Tempelanlage Borobodur auf Java über Jahrhunderte als vergessen. Foto: ZDF / Peter Prestel
  • Der TV-Professor Harald Lesch untersucht ein weiteres Mal "Ungelöste Fälle der Archäologie". Foto: ZDF / Peter Prestel
  • Borobudur schmücken unzählige Reliefs mit Motiven aus der buddhistischen Glaubenswelt. Foto: ZDF / Peter Prestel
  • Borobudur ist UNESCO-Weltkulturerbe. Sein damaliges Verschwinden vor rund 1.000 Jahren gibt bis heute Rätsel auf. Foto: ZDF / Peter Prestel

Die Menschen errichten seit Jahrtausenden die verschiedensten Bauten. Die meisten davon dienen als Wohnungen. Oder als Arbeitsstätten. Oder als Gotteshäuser. Doch manche Gebäude wurden auch zu Zwecken errichtet, die bis heute unbekannt sind. Harald Lesch macht sich im Rahmen von "Terra X" erneut auf den Weg zu den Spuren der Vergangenheit. Im zweiten Teil der Reihe "Ungelöste Fälle der Archäologie" untersucht er diesmal "Rätselhafte Bauten".

Verschollen und sogar gänzlich in Vergessenheit geriet der größte buddhistische Tempel weltweit: Borobudur. Die gewaltige Anlage auf der indonesischen Insel Java wurde zwischen 750 und 850 erbaut. Doch als sich das Machtzentrum auf Java verschob, geriet auch die Anlage in Vergessenheit. Und das sage und schreibe rund 1.000 Jahre lang.

Obwohl neun Stockwerke hoch auf einer quadratischen Basis von 123 Metern Länge lag Borobudur gänzlich verborgen unter gewaltigen Massen von Vulkanasche. Die üppige Vegetation verwandelte die Anlage in einen grünen Hügel. Erst 1814 erfolgte die Wiederentdeckung durch den damaligen englischen Gouverneur auf Java, Thomas Stamford Raffles.

Harald Lesch erklärt im Film von Gisela Graichen und Peter Prestel nicht nur die Bedeutung des UNESCO-Weltkulturerbes mit unzähligen Reliefs mit Motiven aus der buddhistischen Glaubenswelt. Seine Reise führt ihn auch ungleich näher an die eigene Heimat. Und zwar auf den Grund des Bodensees. Tief unter Wasser sind 170 regelmäßig angeordnete Steinhügel angehäuft. Wie sie dorthin kamen, darüber rätseln die Wissenschaftler.

Andreas Schoettl

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht