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Rätselhaftes Vergessen - neue Hoffnung bei Alzheimer - Do. 19.09. - 3sat: 20.15 Uhr

Weiter-Forschen trotz großer Rückschläge

Die Hoffnungen, schon bald einen Impfstoff für die Volkskrankheit der alternden Gesellschaften des 21. Jahrhunderts zu finden, hat sich zuletzt erst einmal wieder zerschlagen. Doch 3sat zeigt, wie sich neue wissenschaftliche Ansätze im Kampf gegen Alzheimer ihren Weg bahnen.

  • Alzheimerforscher Hans Demuth versucht die Strukturen hinter dem Krankheitsbild besser zu verstehen. Foto: ZDF/Sven Bender
  • An einem Münchner Klinikum werden Alzheimer-Patienten wie Helmut betreut. Foto: ZDF/Sven Bender
  • Helmut ist an Alzheimer erkrankt und weiß seit drei Jahren davon. Foto: ZDF/Sven Bender
  • Noch kann Helmut seinem Beruf nachgehen. Doch er fürchtet das Abgleiten in die Demenz. Foto: ZDF/Sven Bender

Es ist Alltag der Wissenschaftler, aber auch ein großes Frusterlebnis: Fast vier Jahre lang haben Mediziner und Forscher zuletzt rund um den Globus den vermeintlichen neuen Wunderwirkstoff "Aducanumab" im Kampf gegen die Alzheimer-Erkrankungen, die zu Demenz führen, getestet - an rund 3.500 Patienten. Im Frühjahr dieses Jahres musste die Studie dann abgebrochen werden, weil die Testergebnisse alles andere als zufriedenstellend waren. Wie die neue 3sat-Dokumentation "Rätselhaftes Vergessen - neue Hoffnung bei Alzheimer" herausarbeitet, müssen nun bisher als gefestigt geltende Annahmen zu den Hintergründen der neuen Volkskrankheit des 21. Jahrhunderts überdacht werden. Doch die Filmemacherinnen Trieneke Klein und Teresia Minjoli zeigen, dass genau dieses erzwungene Umorientieren vielversprechenden neuen Forschungsansätzen den Weg ebnen könnte.

Im Anschluss diskutieren in der Talk-Runde "Scobel" um 21.00 Uhr bei 3sat Wissenschaftler und der Moderator Gert Scobel die Erkenntnisse der Dokumentation und blicken auf neue Methoden, vielleicht doch noch eine "Spritze gegen das Vergessen" zu entwickeln.

Rupert Sommer

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