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Dienstag, 17. Juli 2018 29° 3

Plagiatsvorwürfe: ESC-Gewinnerin Netta droht Disqulifizierung

  • Mit "Toy" holte Netta den ESC nach Israel. Wird sie nun disqualifiziert? Foto: Carlos Rodrigues/Getty Images
  • Zu früh gefreut? Sollte sich "Toy" als Plagiat erweisen, könnte Netta der Sieg aberkannt werden. Foto: Pedro Gomes/Getty Images
  • "Toy" soll von "Seven Nation Army" der White Stripes (Bild) abgekupfert sein, so Universal Music. Foto: Beggar's Group / Patrick Keeler

Alles nur geklaut? Der Song "Toy", mit dem die Israelin Netta den diesjährigen ESC gewonnen hat, soll ein Plagiat sein. Die Universal Music Group wirft den Komponisten des Siegerlieds vor, beim Hit "Seven Nation Army" der White Stripes abgekupfert zu haben. Laut israelischen Medien droht der 25-Jährigen sogar die nachträgliche Disqualifizierung.

Der Manager der Sängerin bestätigte die Vorwürfe, sagte aber, es sei "kein Rechtsanspruch" erhoben worden. "Es kam nur ein Brief zur vorläufigen Klarstellung in Bezug auf dieses Thema." Sollte Netta tatsächlich disqualifiziert werden, würde das wohl auch das Aus für den ESC 2019 in Israel bedeuten. Die Sängerin selbst äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen.

Plagiatsvorwürfe hat es in der Geschichte des ESC immer wieder gegeben, eine nachträgliche Disqualifizierung wäre aber ein Novum. Allerdings musste im Jahr 1995 der damalige ESC-Gastgeber Irland eingestehen, dass sein Wettbewerbsbeitrag "Dreamin" von Eddie Friel starke Ähnlichkeiten mit einem anderen Song hatte. Im Falle eines Sieges, so die damalige Einigung, wäre Irland der erste Platz aberkannt worden.

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