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Markus Brandl im Heimatkanal

Deshalb ist der "Bergretter" ausgestiegen

Nach zehn Jahren bei "Die Bergretter" beendet Markus Brandl seine Karriere in dem ZDF-Dauerbrenner. Mit dem Sender Heimatkanal sprach er jetzt über die Hintergründe seines Ausstiegs.

  • Markus Brandl verkörpert seit 2009 den "Bergretter" Tobias Herbrechter in der gleichnamigen ZDF-Serie. Anfang des Jahres gab er seinen Ausstieg bekannt. Foto: ZDF / Thomas R. Schumann
  • Ganz leicht fällt Markus Brandl (neben Luisa Bähr) der Abschied nicht - er werde "die schöne Landschaft mit Ihren wunderbaren Menschen und meine lieben Kollegen" vermissen. Foto: ZDF / Thomas R. Schumann
  • "Es kann nur etwas Neues entstehen, wenn man alte Dinge loslässt", erklärte Markus Brandl dem Heimatkanal. "Jetzt möchte ich für neue Film und Theaterproduktionen verfügbar sein." Foto: Heimatkanal
  • Mit Heimat verbindet Markus Brandl seine Familie. "Wenn ich durch mein altes Dorf fahre, bekomme ich immer ein Ziehen im Bauch", gab er zu. "Das sind die Erinnerungen. Die Vergänglichkeit wird einem bewusst. Heimat hat auch viel mit einer gemeinsamen Sprache und Humor zu tun." Foto: Heimatkanal
  • Im Heimatkanal ist Markus Brandl (neben Sebastian Ströbel) noch länger zu sehen: Der Sender strahlt jeden Freitag um 20.15 Uhr die alten Folgen von "Die Bergretter" aus. Foto: ZDF / Thomas R. Schumann

Knapp zehn Jahre lang war Markus Brandl als Tobias Herbrechter einer der "Bergretter" der gleichnamigen ZDF-Familienserie. Im März überraschte das Urgestein dann mit der Ankündigung, dass er aussteigen werde: Auf seinem Instagram-Profil teilte der 44-Jährige mit, dass er "die rote Einsatzjacke weitergeben" werde. "Es kann nur etwas Neues entstehen, wenn man alte Dinge loslässt. Bei einem Drehzeitraum von sechs, sieben Monaten, ist es schwierig, andere Projekte anzunehmen. Jetzt möchte ich für neue Film und Theaterproduktionen verfügbar sein", erklärte Brandl jetzt in einem Interview mit dem Pay-TV-Sender Heimatkanal.

Dennoch sei er schweren Herzens nach dem Ausstieg, ließ Brandl durchblicken, denn er werde "die schöne Landschaft mit Ihren wunderbaren Menschen und meine lieben Kollegen" vermissen. "Wichtig ist aber, was bleibt. All die schönen Erinnerungen, Erfahrungen und Begegnungen", schwärmte er. "So, wie der Dachstein (den ich jetzt gerade aus dem Fenster bewundern kann) stehen bleibt, werden die Freundschaften bestehen. Robert Lohr ist einer meiner besten Freunde geworden und das wird sich auch nicht ändern."

Heimat ist ...

Wo es den waschechten Bayern danach hinzieht, ist noch nicht bekannt. Allerdings bedeutet ihm seine Heimat sehr viel. "Heimat ist meine Familie. Heimat ist da, wo es weh tut. Wenn ich durch mein altes Dorf fahre, bekomme ich immer ein Ziehen im Bauch", gab er zu. "Das sind die Erinnerungen. Die Vergänglichkeit wird einem bewusst. Heimat hat auch viel mit einer gemeinsamen Sprache und Humor zu tun."

Das Ende seines Engagements bei den "Bergrettern" ist allerdings nicht Brandls einziger Abschied: Am Dienstag, 22., und Mittwoch, 23. Oktober, wird er das letzte Mal mit seinem Monolog "Rum und Wodka" auf der Bühne des Münchner Volkstheaters stehen, mit dem er seit 2009 immer wieder auftritt.

Im Heimatkanal ist Markus Brandl indes auch weiterhin als "Bergretter" ein fester Teil des Programms: Der Sender strahlt jeden Freitag um 20.15 Uhr ältere Folgen der beliebten Serie "Die Bergretter" aus. Im ZDF wird im Herbst die bereits elfte Staffel gezeigt, in der Brandl noch zu sehen sein wird - wie auch sein Nachfolger Ferdinand Seebacher, der bereits 2014 einen Auftritt in der Serie hatte und nun die Hauptrolle übernehmen wird.

teleschau

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