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Hollywood-Legende

Doris Day: Darum wird es keinen Grabstein geben

Am Grab von Doris Day werden Fans keine Blumen niederlegen können. Warum, hat nun ihr Manager verraten.

  • Doris Day wünschte weder Beerdigung noch Grabstein oder Denkmal. Warum, erklärte nun ihr Manager. Foto: Keystone/Getty Images
  • "Sie hatte Schwierigkeiten damit, den Tod zu aktzeptieren", sagt Manager Bob Bashara über Doris Day. Foto: Universal Pictures
  • Nicht einmal darüber, wer sich nach ihrem Tod um ihre geliebten Hunde kümmern sollte, wollte Doris Day nachdenken. Foto: Hulton Archive/Getty Images
  • "Ich denke, es liegt daran, dass sie sehr schüchtern war", vermutet Manager Bob Bashara über Doris Days Schwierigkeiten, über den Tod zu reden. Foto: Graham Wood/Evening Standard/Getty Images
  • "Sie blieb immer das kleine Mädchen aus Cincinnati mit dem unglaublich großen Talent, und zog trotzdem aus in die weite Welt, um das zu tun, was sie liebte", sagt Bob Bashara über seine Klientin und Freundin Doris Day. Foto: Hulton Archive/Getty Images

Mit Doris Day starb am Montagabend eine der letzten großen Diven der goldenen Hollywood-Ära. Doch Fans des Filmstars sollten nicht damit rechnen, ihrem Idol bald am Grab die letzte Ehre erweisen zu können: "Keine Beerdigung, kein Denkmal, kein Grabstein", habe die Sängerin und Schauspielerin vor ihrem Tod verfügt. Das erklärte nun ihr Manager Bob Bashara gegenüber dem "People"-Magazin.

Die mit 97 Jahren verstorbene Filmikone habe sich darüber keine Gedanken machen wollen: "Sie mochte den Tod nicht, sie konnte auch nie bei ihren Haustieren sein, wenn sie eingeschläfert werden mussten", so Bashara. "Sie hatte Schwierigkeiten damit, den Tod zu akzeptieren." Als er sie eines Tages darauf ansprach, dass man für ihre Hunde vorsorgen sollte, habe sie geantwortet: "Ich will darüber nicht nachdenken. Du kümmerst dich einfach um sie."

"Sie war sehr schüchtern"

Warum Doris Day nicht einmal eine Beerdigung wünschte, kann Bashara nur vermuten: "Ich denke, es liegt daran, dass sie sehr schüchtern war", meint er. "Sie ließ sich nie davon beeinflussen, dass sie berühmt war. Sie blieb immer das kleine Mädchen aus Cincinnati mit dem unglaublich großen Talent und zog trotzdem aus in die weite Welt, um das zu tun, was sie liebte." Dass ihre Fans sie liebten, sei ihr durch deren Briefe bewusst gewesen, verstanden habe sie es aber nie.

Doris Days Besitz soll wie in ihrem Testament verfügt an wohltätige Einrichtungen gespendet werden, darunter ihre eigene, 1978 gegründete Stiftung, die Doris Day Animal Foundation. "Die Stiftung weiterzuführen, hat oberste Priorität".

teleschau

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