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Offenes Interview

Heiner Lauterbach: "Kinder sind heute nicht zu beneiden"

Heiner Lauterbach spielt in seinem neuen Film "Enkel für Anfänger" einen Leih-Opa. Der Schauspieler glaubt, dass es Kinder heutzutage schwer haben.

In seinem neuen Film wird Heiner Lauterbach zum Leih-Opa. Warum es Kinder heutzutage schwer hätten, erklärt er im Radio-Talk mit Barbara Schöneberger. Foto: Lennart Preiss / Getty Images
In seinem neuen Film wird Heiner Lauterbach zum Leih-Opa. Warum es Kinder heutzutage schwer hätten, erklärt er im Radio-Talk mit Barbara Schöneberger. Foto: Lennart Preiss / Getty Images

Schauspieler Heiner Lauterbach kann inzwischen nicht nur auf eine lange Karriere, sondern auch auf ein langes Leben zurückblicken. Im Gespräch mit Moderatorin Barbara Schöneberger beklagte der 66-Jährige nun, dass es Kinder heute schwer hätten. "Kinder sind heutzutage nicht wirklich zu beneiden", so Lauterbach in Schönebergers Radio-Talkshow "Mit den Waffeln einer Frau". "Man muss sehr viel leisten. Man muss sehr strukturiert sein als Mensch, um sicherzustellen, dass man mal einen Broterwerb hat, der einen freut und ernährt."

Lauterbach spielt in der Komödie "Enkel für Anfänger" (Kinostart: 6. Februar) einen kinderlosen Leih-Opa, der plötzlich einen Enkel hat. Privat ist Lauterbach bereits im letzten Jahr Opa geworden. "Ich freue mich darüber, mit verwandten, kleinen Kindern verkehren zu dürfen, die ich nicht erziehen muss", so der Schauspieler. Allerdings hat er auch noch zwei jüngere Kinder, Maya (17) und Vito (12). Mit seiner Frau Victoria spiele er "ein bisschen 'good cop, bad cop'" bei der Erziehung - mit wechselnden Rollen. "Da lege ich großen Wert drauf, dass ich nicht der Feierabend-Papi bin, der alles durcheinanderbringt, und die Frau kann das wieder in Ordnung bringen."

Der Schauspieler, der mit der Komödie "Männer" (1985) seinen Durchbruch feierte, sprach mit Schöneberger auch über seine Schulzeit. Früher habe er immer die Unterschriften seiner Eltern gefälscht, um sich anderweitig zu beschäftigen: "Anfangs zum Rhein fischen. Später dann in die 'Moni-Bar' in Köln, einer Milchbar. Und dann in Kneipen, so mit 14." Heute bleibe er nicht mehr so lange wach: "Wenn wir abends mal essen gehen und dann wird es zehn, elf Uhr, dann bin ich müde, ehrlich gesagt. Es ist wunderbar. Ich stehe auch um sechs, sieben Uhr auf. Das ist fantastisch."

Das gesamte Interview mit Lauterbach ist am Samstag, 1. Februar, ab 11.00 Uhr, auf barba radio zu hören. Zu empfangen ist der Sender auf barbaradio.de oder per "barba radio"-App. Darüber hinaus kann das Gespräch ab Montag, 3. Februar, auch als Podcast gestreamt werden.

teleschau

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