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Sonntag, 22. April 2018 28° 2

Mariah Carey

"Ich lebte in ständiger Angst"

  • Mit einem strahlenden Lächeln: So kennt man Mariah Carey. Doch die Sängerin hat schwere Jahre hinter sich, wie sie jetzt in einem Interview offenbarte. Foto: Scott Barbour/Getty Images
  • Sie leide an einer bipolaren Störung, erzählte die Sängerin dem Magazin "People". Foto: Scott Barbour/Getty Images
  • "Bis vor Kurzem habe ich mich selbst verleugnet und isoliert und ständig Angst gehabt, jemand könnte mich bloßstellen", erzählt Carey. Foto: Pascal Le Segretain/Getty Images
  • "Ich nehme Medikamente, die offenbar ziemlich gut wirken": Heute hat Mariah Carey die schlimmen Jahre hinter sich gelassen. Foto: Scott Barbour/Getty Images

Mutiges Geständnis von Mariah Carey: In einem Interview mit dem Magazin "People" hat die Sängerin und Schauspielerin erstmals offen über ihre psychischen Probleme gesprochen. Schon 2001 sei bei ihr die Diagnose "bipolare Störung" festgestellt worden, so die 48-Jährige. "Bis vor Kurzem habe ich mich selbst verleugnet und isoliert und ständig Angst gehabt, jemand könnte mich bloßstellen", erzählt Carey. "Diese Last war zu schwer, ich konnte sie einfach nicht mehr ertragen. Ich habe mir Hilfe gesucht und auch gefunden, habe mich mit positiven Menschen umgeben und wieder das gemacht, was ich liebe: Songs schreiben und Musik machen."

Als bei ihr erstmals eine bipolare Störung diagnostiziert wurde, habe sie es nicht glauben wollen. "Lange Zeit dachte ich, ich würde an einer schweren Schlafstörung leiden", erinnert sich Carey. "Aber es war keine normale Schlaflosigkeit. Ich lag nicht da und zählte Schäfchen. Ich arbeitete und arbeitete und arbeitete ... Ich war reizbar und hatte ständig Angst, andere Menschen zu enttäuschen. Es stellte sich heraus, dass das eine Form von Manie war."

Heute, so Carey in dem Interview, gehe es ihr besser. "Ich nehme Medikamente, die offenbar ziemlich gut wirken. Sie machen mich nicht müde oder träge oder so etwas." Mit ihrem Geständnis wolle sie nun anderen Betroffenen Mut machen: "Ich hoffe, wir kommen dahin, dass Menschen mit so etwas nicht mehr alleine umgehen müssen, weil sie sich stigmatisiert fühlen. Das kann unglaublich einsam machen." Bei Instagram postete Mariah Carey stolz das "People"-Titelbild mit ihrer Covergeschichte. "Ich bin dankbar, diesen Teil meiner Reise mit euch zu teilen", bekräftigte die Sängerin.

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