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Dokumentation "Mystify"

Michael Hutchence: Neue Theorie zum Tod des INXS-Sängers

INXS-Frontmann Michael Hutchence erhängte sich 1997 in einem Hotelzimmer. Im Film "Mystify" kommen nun seine engsten Vertrauten zu Wort. Sie sprechen unter anderem über Gehirnschäden, die der Sänger, der am 22. Januar 60 Jahre alt geworden wäre, zu Lebzeiten vor der Öffentlichkeit geheim hielt.

  • Michael Hutchence nahm sich im November 1997 das Leben. Die Kino-Dokumentation "Mystify" wirft nun ein völlig neues Licht auf den Niedergang des INXS-Sängers. Foto: Happy Entertainment
  • Mit INXS verkaufte Michael Hutchence (oben links im Bild) weltweit über 20 Millionen Tonträger. Foto: 2004 Getty Images/Patrick Riviere
  • Zum Tod von Michael Hutchence gab es bereits zahlreiche Theorien. Mit der Doku "Mystify" kommt nun eine neue hinzu. Foto: Steve Pyke
  • "Need You Tonight", "Never Tear Us Apart", "Mystify": Mit seiner Band INXS landete Michael Hutchence zahlreiche Welthits. Foto: Andrew de Groot
  • Michael Hutchence nahm sich 1997 im Alter von 37 Jahren das Leben. Am 22. Januar 2020 wäre er 60 Jahre alt geworden. Foto: Andrew de Groot
  • Frauenschwarm, Rockstar, gepeinigte Seele: Wer war Michael Hutchence? Im Film "Mystify" melden sich zahlreiche Weggefährten zu Wort, um ihre Sicht auf den 1997 verstorbenen Sänger zu schildern. Foto: Happy Entertainment
  • Michael Hutchence (im Bild mit Kylie Minogue) zählte zu den größten Rock- und Popstars, die Australien je hervorbrachte. Foto: Happy Entertainment
  • Australische Superstars unter sich: Michael Hutchence und Kylie Minogue waren von 1989 bis 1991 ein Paar. Foto: Happy Entertainment

Regisseur Richard Lowenstein war mit Michael Hutchence befreundet - er drehte für INXS insgesamt 16 Musikvideos. Und er ist überzeugt, dass ein Unfall im Jahr 1992 das Leben des australischen Sängers dramatisch veränderte. Hutchence, der sich am 22. November 1997 in Sydney erhängte, war in seinen letzten Jahren ein beliebtes Thema der Boulevardpresse. Deshalb gab es zu seinem Selbstmord viele Theorien - von Drogenmissbrauch bis zu einer missglückten Sexualpraktik. "Die größte Tragödie ist, dass Menschen denken, es müsse mit dem Lebensstil als Rockstar zu tun haben, nur weil er ein Rockstar war", klagte Lowenstein anlässlich seiner neuen Dokumentation "Mystify: Michael Hutchence" im Interview mit Sky News. Denn: In dem Film verfolgt Lowenstein eine Spur, die Hutchence' Ende in einem völlig neuen Licht darstellt.

In "Mystify" wird erzählt, wie Hutchence 1992 von einem Taxifahrer angegriffen wurde, wobei er unglücklich fiel. Das Resultat: Verletzungen am Gehirn, die seinen Geschmacks- und Geruchssinn einschränkten. Der Film inszeniert diesen Moment als Wendepunkt im Leben des Musikers, der bis zu dem Unfall ein liebenswertes und schüchternes Wesen besessen habe. Danach sei er launisch, aggressiv und depressiv gewesen, berichten Bandkollegen und das Supermodel Helena Christensen, mit dem Hutchence zum Zeitpunkt des Unfalls zusammen war. Neben der detaillierten Auseinandersetzung mit dem Unfall, den Hutchence zu Lebzeiten vor der Öffentlichkeit geheim hielt, bietet "Mystify" große Mengen an bisher ungesehenem privatem Videomaterial. In deutschen Kinos ist die Dokumentation ab 30. Januar zu sehen.

Michael Hutchence feierte mit der 1977 gegründeten Rockband INXS insbesondere in den späten 80er- und 90er-Jahren große Erfolge. Die australische Gruppe verkaufte weltweit über 20 Millionen Tonträger; zu den bekanntesten Songs von INXS gehören "Mystify", "Never Tear Us Apart" und "Need You Tonight". Am 22. Januar wäre Michael Hutchence 60 Jahre alt geworden.

teleschau

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