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Ralph Siegel

Dschinghis Khan kehren zurück!

  • Ralph Siegel, beinahe über Jahrzehnte deutscher Stammkomponist des europäischen Liederwettwerbs "Grand Prix De La Chanson" (heute: Eurovision Song Contest" wird sein altes Projekt Dschinghis Khan wiederbeleben. Die Sache soll groß werden - heißt es. Foto: Hannes Magerstaedt/Getty Images
  • Der 1953 geborene Musiker und Produzent Leslie Mandoki gehörte der Original-Formation von Dschinghis Khan an. 2018 wird der geborene Ungar wieder dabei sein. Die Frisur blieb seit damals ohnehin die gleiche. Foto: Olivier Anrigo/Getty Images
  • Ralph Siegel, geboren 1945 in München, bei der Beerdigung eines anderen "Big Players" alter deutscher Popkultur, des Bandleaders James Last am 8. Juli 2015 im Hamburger Michel. Foto: Christian Augustin/Getty Images

Es dürfte das Pop-Comeback des Jahres werden - zumindest für jene gesetzte Altersgruppe, die sich an die Erfolge von Dschinghis Khan (1979 bis 1985) erinnern kann. Der Münchener Komponisten-Guru Ralph Siegel, mittlerweile 72 Jahre alt, stellte 1979 für den europäischen Liederwettbewerb Grand Prix (heute: Eurovision Song Contest) eine Band unter dem Namen Dschinghis Khan zusammen, die mit Hits wie - ja genau - "Dschinghis Khan" die Welt eroberte. Nun haben sich Siegel, Dschinghis Khan-Mastermind Heinz Gross und Musiker Leslie Mandoki auf eine Neuauflage des Projekts verständigt. Die erste Veröffentlichung soll pünktlich zur Fußball-WM in Russland erscheinen. Selbstredend handelt es sich dabei um eine Neuinterpretation des alten Dschinghis Khan-Hits "Moskau".

Der optisch einprägsame Frontmann und Tänzer Louis Hendrik Potgieter, von dem viele Kinder seinerzeit dachten, er sei dieser ominöse Dschinghis Khan, ist nicht mehr dabei. Er starb 1994 in Südafrika an den Folgen von Aids. Auch Steve Bender, ein weiteres Mitglied der Original-Band, ist seit 2006 nicht mehr am Leben. In welcher Besetzung Dschinghis Khan 2018 ins Bild gerückt werden, ist ohnehin noch unklar. Ursprüngliche Dschinghis Khan-Mitglieder wie Mandoki und Edina Pop sollen neue, teilweise sehr bekannte Popstars zur Seite gestellt bekommen.

Das produzierende Label Sony Music will in Kürze Details preisgeben. Schätzungsweise 20 Millionen Alben verkauften Dschinghis Khan bislang. Nicht nur in Deutschland war die Band erfolgreich, sondern auch in der Sowjetunion, Japan, Australien und Israel. Von den meisten ihrer Hits wurden damals neben deutschen auch englische Versionen produziert.

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