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Rezo: "YouTuber ist ein sehr dummer Ausdruck"

Rezo will kein YouTuber sein - ihn störe der Begriff, so der 27-Jährige. Außerdem erläuterte er in einem Fernseh-Interview, warum er den Bundesinnenminister als "Doofie" bezeichnet hat.

Rezo wurde mit seinem Video
Rezo wurde mit seinem Video "Die Zerstörung der CDU" bekannt. Foto: YouTube / Rezo ja lol ey

Seit seinem millionenfach geklickten Video über die "Zerstörung der CDU" ist Rezo der bekannteste YouTuber des Landes. Wobei: Als YouTuber sieht sich der 27-Jährige selbst nicht: "YouTuber ist ein sehr dummer Ausdruck", sagte Rezo nun in einem Interview mit dem Medienmagazin "ZAPP" im NDR Fernsehen. Ihn störe an der Begriflichkeit, dass er damit auf ein einziges Medium reduziert werde. Vielmehr sehe er sich selbst als "Influencer": "So 'ne Anne Will ist ein Influencer, ich bin ein Influencer, die 'FAZ' ist ein Influencer - wir sind alle Influencer, wir alle beeinflussen Menschen", meint Rezo. "Und deswegen haben wir alle gleichermaßen in Relation zu der Reichweite, die wir haben - also Anne Will mehr als ich - eine Verantwortung."

In dem Gespräch mit "ZAPP"-Moderatorin Kathrin Drehkopf bezieht Rezo auch Stellung zu seiner Aussage, Bundesinnenminister Horst Seehofer sei ein "Doofie". So würden heutzutage Millionen Menschen in Deutschland sprechen, bekräftigte Rezo. Politiker hingegen würden eine "institutionelle Sprache" nutzen, "weil die Leute in der Politik über Jahrzehnte gelernt haben, dass sie nicht direkt mit der Bevölkerung sprechen, sondern immer mit dem Umweg über eine Zeitung".

Das komplette Interview mit Rezo ist zu sehen bei "ZAPP" am Mittwoch, 23. Oktober, 23.20 Uhr, im NDR Fernsehen.

teleschau

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