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Neues Buch

Ursula Karven offenbart: Erst Genickbruch - dann "völlige Verzweiflung"

Ursula Karven ist nur knapp mit dem Leben davon gekommen. Wie die Schauspielerin in ihrem neuen Buch offenbarte, erlitt sie nach einem Set-Unfall 2015 einen Genickbruch. Anschließend musste sie mit Ängsten und posttraumatischer Belastung kämpfen.

  • In ihrem neuen Buch verrät Ursula Karven, unter welchen Ängsten sie nach einem schweren Unfall litt. Foto: 2017 Getty Images
  • Mit Therapie und Yoga gelang es Ursula Karven, die posttraumatische Belastungsstörung zu besiegen. Foto: 2017 Getty Images

Nur knapp kam Ursula Karven vor vier Jahren mit dem Leben davon. Das enthüllte die Schauspielerin nun in ihrem Buch "Diese verdammten Ängste - und wie wir an ihnen wachsen", in dem sie sich vor allem mit den Folgen eines schweren Unfalls auseinandersetzt. Bei einem Dreh in den USA 2015 war Karven von einem Pferd gestürzt und am Halswirbel verletzt worden. In Halskrause hatte man sie monatelang gesehen - wie dramatisch das Ganze jedoch wirklich war, offenbarte sie erste jetzt: "Ich habe mir das Genick gebrochen, lag vier Tage in New York auf der Intensivstation. Danach musste ich zehn weitere Tage kontrolliert werden, bis ich im Liegen transportiert und zurück nach Deutschland geflogen werden konnte", erklärte Karven gegenüber der "Bild". Glück im Unglück: Dem Tod oder einer Querschnittslähmung konnte sie entgehen. "Ich soll mich nicht fragen, warum mir so etwas passiert ist - ich soll einfach nur dankbar sein", habe ihr der Arzt damals geraten, wie die 55-Jährige in ihrem Buch schreibt.

Was folgte, waren vor allem Ängste: "Ich konnte nicht mehr", so die Autorin im Gespräch mit der "Bild". Der Sturz und die Verletzung hätten eine posttraumatische Belastungsstörung bei ihr ausgelöst. "Nachts wachte ich mit dem Gefühl auf, ins unendlich Bodenlose zu fallen. Es gab dann keine Kontrolle, nur völlige Verzweiflung. Es wurde so schlimm, dass ich überhaupt nicht mehr schlafen könnte", erläutert Karven in ihrem Buch. Der "Bild" gestand sie weitere Details: "Ich hatte Sehstörungen, Alpträume, dachte, mein Gehirn funktioniert nicht mehr. Ich bin jede Nacht schweißgebadet aufgewacht. Ich war fast nicht mehr funktionsfähig." Erst eine Therapie und Yoga entlasteten die Schauspielerin: "Ich bin durchtherapiert. Ich war zum Glück auch kein Anfänger auf dem Gebiet. Ich habe mir jede Hilfe geholt, die ich bekommen konnte", zitiert die "Bild" Karven.

teleschau

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