MyMz

Neuer YouTube-Channel "Nudeln und Klopapier"

"Wir werden senden - und sei es aus dem Krankenbett": TV-Moderatorin macht aus der Not eine Tugend

Mit Arbeit sieht es bei Moderatoren gerade mau aus. So auch bei Aline von Drateln: Die 43-Jährige hat nun einen YouTube-Kanal gestartet, der sich mit den aktuellen Geschehnissen rund um das Coronavirus auseinandersetzt.

Aline von Drateln startete einen YouTube-Kanal über die Coronakrise. Die tägliche Sendung
Aline von Drateln startete einen YouTube-Kanal über die Coronakrise. Die tägliche Sendung "Nudeln und Klopapier" startete am heutigen Mittwoch. Foto: Sebastian Reuter / Getty Images

Während die einen wegen des Coronavirus viel mehr arbeiten müssen als zuvor, brechen bei vielen anderen die Aufträge weg - wie auch bei Moderatorin Aline von Drateln. "Ohne Publikum habe ich als Moderatorin keine Arbeit", so die 43-Jährige vor ein paar Tagen auf Twitter. Nun hat sich die unter anderem von Sky bekannte TV-Frau einem neuen Projekt gewidmet: Sie startete einen YouTube-Kanal mit dem Titel "Nudeln und Klopapier", der sich mit den Folgen der aktuellen Coronakrise auf die Gesellschaft auseinandersetzt.

Von Drateln sitzt an einem Tisch in ihrem Wohnzimmer und spricht von dort aus per Video-Konferenz mit prominenten Gästen, wie Hatice Akyün, Micky Beisenherzund Hasnain Kazim. Unterstützung bei der Produktion des Corona-Channels bekommt sie von ihren beiden Kollegen Meike Krüger und Tom Westerholt. "Die Idee zu 'Nudeln und Klopapier' entstand am letzten Freitag beim noch völlig entspannten daydrinking! Da hatten wir drei Moderatoren gerade die ersten Job-Absagen bekommen. Und alle haben noch Hamsterkauf-Witze gemacht - wir auch", erzählte von Drateln. "Als wir 48 Stunden später in meinem Wohnzimmer mit dem Dreh anfingen, hatte sich die allgemeine Stimmung verändert, und bereits am nächsten Tag, also gestern, macht sich plötzlich überall Unsicherheit breit."

Eine Corona-Stunde fühle sich an wie 100 normale Stunden

Die Folgen handeln von allgemeinen und aktuellen Fragen rund um Corona. "Dass sich eine Corona-Stunde anfühlt wie 100 normale Stunden, spiegelt sich auch in unseren ersten beiden Sendungen wieder. Wir wissen heute noch nicht, worüber wir morgen on air sprechen werden. Aber wir werden senden. Und sei es aus dem Krankenbett." Die Sendung soll täglich ausgespielt werden und auch als Podcast verfügbar sein. Der Startschuss fiel am heutigen Mittwoch, 18. März.

Bereits vor ein paar Tagen twitterte die Moderatorin, sie biete betroffenen Eltern an, ehrenamtlich auf ihre Kinder aufzupassen. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen schlossen sich ihrem Beispiel an, doch der Berliner Virologe Christian Drosten riet davon ab, fremde Kinder zusammen zu betreuen - wegen der Ansteckungsgefahr.

teleschau

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht