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Konflikte

Bundeswehr setzt Ausbildung im Irak aus

Die Bundeswehr hat den Ausbildungsbetrieb für die Streitkräfte im Irak wegen zunehmender regionaler Spannungen ausgesetzt.

Ein Bundeswehrsoldat und kurdische Peshmerga im irakischen Erbil. Foto: Michael Kappeler/Archiv
Ein Bundeswehrsoldat und kurdische Peshmerga im irakischen Erbil. Foto: Michael Kappeler/Archiv

Berlin.Die Bundeswehr wird im Irak vorerst keine weiteren Streitkräfte ausbilden. Der Schritt sei zu Wochenbeginn zusammen mit den Partnern der Anti-IS-Koalition vollzogen worden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Militärkreisen in Berlin. Die Aufmerksamkeit mit Blick auf eine größer werdende Bedrohung sei gestiegen. Heute wurden auch die Verteidigungspolitiker des Bundestages informiert.

Die Bundeswehr ist von Jordanien aus am Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und im Irak beteiligt und hat im Irak derzeit etwa 160 deutsche Soldaten stationiert. Davon sind etwa 60 Soldaten in einem Militärkomplex in Tadschi, nördlich von Bagdad, wo die Ausbildung für Kräfte der irakischen Streitkräfte läuft. Rund 100 Soldaten sind im Kurdengebiet im Norden des Landes.

Im Iran-Konflikt hatten die US-Streitkräfte erst am Dienstag ihre Alarmstufe für die im Irak und in Syrien stationierten Truppenteile der Anti-Terror-Operation Inherent Resolve (OIR) erhöht. Mögliche Bedrohungen gegen US-Truppen im Irak würden beobachtet, hieß es.

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