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Migration

Containerschiff mit Migranten wartet auf Hafeneinfahrt

Während Italien Jagd auf private Seenotretter macht, kommen weitere Flüchtlinge. Nun ist es ein kommerzielles Containerschiff, das mit 113 Migranten an Bord vor der Küste Siziliens darauf wartet, in einen Jafen einfahren zu dürfen.

  • Lega-Chef Matteo Salvini fährt als neuer Innenminister einen harten Kurs gegen Flüchtlinge. Foto: Luca Zennaro/ANSA
  • Lega-Chef Matteo Salvini fährt als neuer Innenminister einen harten Kurs gegen Flüchtlinge. Foto: Luca Zennaro/ANSA

Rom.Ein weiteres Schiff mit im Mittelmeer geborgenen Migranten wartet auf die Einfahrt in einen Hafen in Italien. Das dänische Containerschiff mit 113 Flüchtlingen an Bord erwarte Anweisungen, wie ein Sprecher der Maersk Line sagte.

Die „Alexander Maersk“ sei vor der Küste Siziliens. Auch am Sonntagmorgen war nicht klar, wann das Boot anlegen darf. Der Unternehmenssprecher sagte, die Migranten seien am Freitag gerettet worden, nachdem die italienische Küstenwache Maersk alarmiert hätte.

Italienische Medien zeigten ein Video, wie die Migranten teils in Wärmedecken draußen auf dem Schiff warten. Die „Maersk“ sei vor dem Hafen von Pozzallo. Eine Schwangere mit ihrer kleinen Tochter und zwei weitere Kinder und eine Frau seien als Notfälle an Land gebracht worden, schrieb die Nachrichtenagentur Ansa.

Das Schiff „Lifeline“ der deutschen Hilfsorganisation Mission Lifeline ist mit 239 Flüchtlingen seit Donnerstag auf dem Meer blockiert. Bisher hat kein Land dem Schiff erlaubt, anzulegen. An Bord sind auch vier Kleinkinder.

Italiens Innenminister Matteo Salvini von der rechten Lega verbietet Hilfsorganisationen die Einfahrt in die Häfen, weil er die Retter für Schlepper hält, die Geld mit den Migranten machen wollen.

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