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Gesellschaft

Die Politik soll Altersarmut bekämpfen

Eine aktuelle Umfrage ergab, dass sich die Deutschen am ehesten um ihre Zukunft sorgen. Die Migrationspolitik ist irrelevant.

Laut einer aktuellen Umfrage ist der Kampf gegen Altersarmut für die Bundesbürger das wichtigste politische Thema für eine Wahlentscheidung. Foto: Stephanie Pilick/Symbolbild
Laut einer aktuellen Umfrage ist der Kampf gegen Altersarmut für die Bundesbürger das wichtigste politische Thema für eine Wahlentscheidung. Foto: Stephanie Pilick/Symbolbild

Berlin.Der Kampf gegen Altersarmut und das Herstellen gleicher Bildungschancen sind für die Bundesbürger nach einer Umfrage die wichtigsten politischen Themen für eine Wahlentscheidung. Eine Begrenzung der Zuwanderung, über die die Politik derzeit hauptsächlich diskutiert, wird dagegen als wesentlich weniger wichtig eingestuft. Auf dem letzten Platz landete bei der Auswahl aus einer Liste von 20 Themen ein Aufstocken der Verteidigungsausgaben.

In der Emnid-Umfrage für die „Bild am Sonntag“ nannten 79 Prozent der Befragten das Verhindern von Altersarmut als besonders wichtig. 76 entschieden sich für das Schaffen gleicher Bildungschancen für alle Kinder. Die Zuwanderung zu begrenzen, fanden dagegen insgesamt nur 38 Prozent besonders wichtig – Platz 14. Allerdings stachen hier AfD-Anhänger heraus. Für sie war es das zweitwichtigste Thema (87 Prozent). Mehr Geld für Verteidigung auszugeben, war nur 16 Prozent der Befragten besonders wichtig.

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  • RR
    Rolf-Dieter Reichert
    15.07.2018 13:28

    Politiker wollen aber eher das Gegenteil hören! Denn mit den (braunen) Wölfen heulen, macht was her. Ein paar EURO mehr für Rentner nicht. Und Bildung? Nach Meinung unserer Wirtschaftsführer - nicht alle, aber doch die Meisten - eher etwas, was für die Eliten dieser Republik ist. Dumme Arbeitnehmer sind billige! Verteidigungsausgaben erhöhen? In unserem Europa sollte es eine gut ausgebildete Armee geben, die für Europa zuständig ist. Dazu gehört auch, dass wir uns endlich wieder mit Russland an einen Tisch setzen und unsere und deren Probleme bereden. Trump kann dabei ruhig außenvor bleiben, der nächste US-Präsident wird den Kurs wieder ändern müssen.

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