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Politik
Sonntag, 22. Juli 2018 24° 4

Kriminalität

G20-Randale: 18 Verdächtige ermittelt

Einen Monat nach Beginn der zweiten großen Fahndung der Hamburger Polizei sind 18 der 101 Gesuchten identifiziert.

Im Zusammenhang mit den Ausschreitungen während des G20-Gipfels Anfang Juli 2017 haben die Hamburger Gerichte bis Anfang Juni 84 Beschuldigte verurteilt oder Strafbefehle gegen sie erlassen. Foto: Markus Scholz
Im Zusammenhang mit den Ausschreitungen während des G20-Gipfels Anfang Juli 2017 haben die Hamburger Gerichte bis Anfang Juni 84 Beschuldigte verurteilt oder Strafbefehle gegen sie erlassen. Foto: Markus Scholz

Hamburg.Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, gab es zum ersten Fahndungsaufruf vom Dezember vergangenen Jahres keine neuen Identifizierungen. Von den 107 Verdächtigen sind der Soko „Schwarzer Block“ 35 Personen inzwischen bekannt.

Mitte Mai hatten Polizei und Staatsanwaltschaft die Bilder von 101 Frauen und Männern veröffentlicht. Ihnen werden Straftaten wie schwerer Landfriedensbruch, Brandstiftung, gefährliche Körperverletzung oder Plünderung vorgeworfen.

236 Strafverfahren eingestellt

Im Zusammenhang mit den Ausschreitungen während des G20-Gipfels Anfang Juli 2017 haben die Hamburger Gerichte bis Anfang Juni 84 Beschuldigte verurteilt oder Strafbefehle gegen sie erlassen.

Lesen Sie auch: G20: Hamburger fordern Konsequenzen

Die Strafen reichen von 240 Euro Geldstrafe bis zu dreieinhalb Jahren Gefängnis, wie aus einer Senatsantwort auf eine Kleine Anfrage der Linken in der Bürgerschaft hervorgeht. 236 Strafverfahren wurden bis Ende Mai eingestellt.

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