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Geschäft mit Abtreibung

Mit Abtreibungen kann man 600 Euro in einer halben Stunde verdienen. Ein Arzt führt bis zu 20 Abbrüche pro Tag durch.
Alexandra

Alexandra Maria Linder ist Vorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle e.V. und des Bundesverbands Lebensrecht e.V.
Alexandra Maria Linder ist Vorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle e.V. und des Bundesverbands Lebensrecht e.V.

Augsburg.Wenn man Abtreibung zum Geschäft macht, kann man 600 Euro in weniger als einer halben Stunde verdienen. Ein bayerischer Arzt führt nach eigenen Angaben werktäglich bis zu 20 Abtreibungen durch, was einen siebenstelligen Jahresumsatz ergibt. Man hilft damit ja den Frauen, wie es auch eine Allgemeinmedizinerin in Hessen betont, die die Debatte durch ihren jahrelangen Gesetzesverstoß ins Rollen gebracht hat und 6000 Euro Strafe zahlen muss, weil sie trotz einer früheren Verurteilung weiter für ihr Geschäft wirbt. Sie verstößt gegen ein Gesetz, das Frauen im Schwangerschaftskonflikt genau davor schützen soll: vor der Verdienstabsicht der Abtreibungseinrichtung.

Der Begriff „Embryo“ wird vermieden

Framing soll das verschleiern. Man verweigere „Informationen“. Die zu erhalten, ist aber kein Problem. Die Adressen der Abtreibungseinrichtungen gehören in Beratungsstellen, die Scheine ausgeben, und dort bekommt man sie. Wollten die Einrichtungen, die an der Not der Frauen und Kinder Geld verdienen, nur informieren, könnten sie jeden Tag eine Infoseite freischalten. Es dürfte nur nicht daraufstehen, dass sie Abtreibungen durchführen. Warum tun sie das nicht?

Munteres Framing gibt es auch bei der Bezeichnung der bei Abtreibung getöteten Kinder: Auf Frau Hänels Werbeblatt (wie bei Pro Familia) kommen die Begriffe „Kind“ oder „Embryo“ generell nicht vor. Durchweg beseitigt sie lediglich „Schwangerschaftsgewebe“ und „Fruchtblasen“.

Der Abbruch kann belasten

Frauen im Schwangerschaftskonflikt zu helfen heißt, die Wahrheit zu sagen. Übrigens auch in Bezug darauf, dass Abtreibung für sie belastende Folgen haben könnte; einer Studie, die vielen Frauen helfen würde, verweigern sich jedoch genau die Leute, die immer so frauenfreundlich sein wollen. Hilfe heißt, Probleme zu lösen (Partnerschaft, Lebenssituation, Finanzen etc.). Die Frauen gehen aber mit denselben Problemen wie vorher nach Hause, nur ohne ihre Kinder. Und wer kämpft für die Frauen vor der Geburt, die nur wegen ihres Geschlechts abgetrieben werden? Wir fördern echte Hilfe, Zukunft statt Abtreibung. Und weil die oben genannten Mediziner und Pro Familia am 8. März von der SPD einen zynischen Jubelpreis für ihr tödliches, frauenfeindliches Geschäft erhalten, demonstrieren wir um 14 Uhr vor der SPD-Zentrale in München.

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