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Keine EU-Ratspräsidentschaft für Briten

Großbritannien verzichtet auf die EU-Ratspräsidentschaft. Im Juli 2017 hätten die Briten übernehmen sollen.

Die Flaggen von Großbritannien und der EU stehen im EU-Ratsgebäude in Brüssel. Foto: dpa
Die Flaggen von Großbritannien und der EU stehen im EU-Ratsgebäude in Brüssel. Foto: dpa

London.Großbritannien wird die EU-Ratspräsidentschaft nicht wie geplant in der zweiten Jahreshälfte 2017 übernehmen. Das habe Premierministerin Theresa May EU-Ratspräsident Donald Tusk in einem Telefongespräch gesagt, teilte ein Regierungssprecher in London mit. Dies sei „die richtige Entscheidung, weil wir sehr mit den Austrittsverhandlungen beschäftigt sein werden“, sagte May. Tusk habe die rasche Entscheidung der britischen Premierministerin begrüßt.

Der Vorsitz im Rat der Europäischen Union rotiert im Halbjahrestakt unter den EU-Mitgliedsländern. Großbritannien hätte den Vorsitz turnusmäßig im Juli 2017 übernehmen sollen. Nach dem Brexit-Votum vom 23. Juni galt das aber nur noch als schwer vorstellbar. (dpa)

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