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Höcke bei Opel-Beschäftigten unerwünscht

AfD-Chef Björn Höcke wollte sich unter eine Demo mischen. Die Arbeiter drängten ihn und andere AfDler jedoch ab.

Vertreter der Thüringer AfD, unter ihnen der AfD-Landesvorsitzende Björn Höcke (l) werden von Opel-Mitarbeitern und Gewerkschaftern bei einer Protestkundgebung vor dem Opel-Werk Eisenach abgedrängt. Foto: Jens-Ulrich Koch/dpa
Vertreter der Thüringer AfD, unter ihnen der AfD-Landesvorsitzende Björn Höcke (l) werden von Opel-Mitarbeitern und Gewerkschaftern bei einer Protestkundgebung vor dem Opel-Werk Eisenach abgedrängt. Foto: Jens-Ulrich Koch/dpa

Eisenach.Die Beschäftigten des Opel-Werks in Eisenach freuen sich zwar über solidarische Unterstützung - auf die von Thüringens umstrittenem AfD-Chef Björn Höcke verzichten sie aber lieber. Höcke wollte sich am Dienstag unter die knapp 1400 Teilnehmer einer Aktion für den Erhalt der Autofabrik in Eisenach mischen - Opelaner und Vertrauensleute drängten ihn und etwa ein halbes Dutzend andere AfD-Anhänger jedoch immer weiter von der Kundgebung ab.

Die Solidarität der AfD werde nicht gebraucht, erklärte der Betriebsrat. Höcke gilt - auch wegen seiner Dresdner Rede zur deutschen Erinnerungskultur vor mehr als einem Jahr - als Rechtsaußen in der AfD. In der Debatte um die Zukunft des Eisenacher Opel-Werks, für das die Belegschaft Investitionszusagen des französischen Opel-Mutterkonzerns PSA fordert, hatte Höcke kürzlich erklärt, Deutschland brauche „endlich wieder eine patriotische Wirtschaftspolitik“.

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