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Berlin

Linksradikale bedrohen Berlins Innensenator

CDU-Mann Henkel werde „im Kofferraum“ landen, wenn er ein besetztes Haus räumen lässt, heißt es auf einem bekannten Portal.

Der Berliner Innensenator Frank Henkel (CDU).
Der Berliner Innensenator Frank Henkel (CDU). Foto: dpa

Berlin.Im Internet bedrohen Linksradikale Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) für den Fall, dass die Polizei ein besetztes Haus räumen sollte. „Bei Räumung 1 Million Sachschaden und Henkel im Kofferraum“, heißt es in dem auf einer bekannten linksradikalen Internetseite verbreiteten Aufruf. Eine mögliche Räumung des Hauses im Stadtteil Friedrichshain müsse „mit allen Mitteln und auf allen Ebenen verhindert“ werden. Die Polizei ermittelt nach Angaben eines Sprechers vom Montag, ob der Aufruf strafrechtlich relevant ist. Er erinnert an die Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer durch die linksextremistische Rote Armee Fraktion (RAF). Schleyer wurde 1977 tot in einem Kofferraum gefunden.

Ein Screenshot des Aufrufs mit der Drohbotschaft.
Ein Screenshot des Aufrufs mit der Drohbotschaft. Foto: Screenshot

Zu möglichen Konsequenzen sagte der Polizeisprecher nichts. „Wenn es Konsequenzen gäbe, dann wären es ja Schutzmaßnahmen und dazu äußern wir uns nicht“, hieß es. (dpa)

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