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May will in München über Zukunft zur EU reden

Europa wartet auf eine klare britische Linie beim Brexit - bisher vergeblich. Jetzt will Premierministerin May auf der Münchner Sicherheitskonferenz ihre Pläne für das künftige Verhältnis zur EU nach dem Brexit darlegen

  • Kommen in Berlin zusammen: Die britische Premierministerin Theresa May (l) und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Foto: John Macdougall/AFP Pool
  • Bundeskanzlerin Merkel und Großbritanniens Premierministerin May nehmen an einer gemeinsamen Pressekonferenz nach einem Gespräch im Kanzleramt teil. Foto: Maurizio Gambarini

Berlin.Die britische Premierministerin Theresa May will auf der Münchner Sicherheitskonferenz am Samstag ihre Pläne für das künftige Verhältnis zur EU nach dem Brexit darlegen.

Das kündigte sie an diesem Freitag nach einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin an. Dies werde vor allem die Zusammenarbeit in der Außen- und Sicherheitspolitik betreffen, aber auch Wirtschafts- und Handelsfragen.

„Wir möchten auf jeden Fall besondere Freiheiten haben in europäischen Märkten“, sagte May weiter. Dies sei aber natürlich keine Einbahnstraße, sondern müsse gut für beide Seiten und von Vorteil für deutsche wie für britische Unternehmen sein. „Ich möchte eine umfassende und ehrgeizige Lösung erzielen.“

Merkel sagte: „Ich bin neugierig, wie sich Großbritannien die Partnerschaft vorstellt. Und wir haben natürlich auch Interessen.“ Sie jedenfalls wolle eine enge Partnerschaft erhalten. Allerdings sei auch klar, dass es einen Unterschied zur EU-Mitgliedschaft Großbritanniens geben werde. Notwendig sei eine „faire Balance“,

Zu den Brexit-Verhandlungen sagte Merkel: „Wir stehen schon unter Zeitdruck.“ Deshalb sei es gut, wenn Großbritannien nun sage, wie es sich die künftigen Beziehungen vorstellt. Damit wird sich auch der EU-Gipfel Ende März in Brüssel befassen.

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