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Wahlen

Pete Buttigieg will gegen Trump antreten

Der offen homosexuelle US-Politiker Pete Buttigieg (37) will bei der Präsidentenwahl 2020 für die Demokraten antreten.

Der Bürgermeister von South Bend im US-Bundesstaat Indiana, Pete Buttigieg, will bei der Präsidentenwahl 2020 für die Demokraten antreten. Foto: Jeremy Hogan/ZUMA
Der Bürgermeister von South Bend im US-Bundesstaat Indiana, Pete Buttigieg, will bei der Präsidentenwahl 2020 für die Demokraten antreten. Foto: Jeremy Hogan/ZUMA

Washington.Er wolle 2020 für die Demokraten ins Rennen gehen. Das gab Pete Buttigieg, der Bürgermeister von South Bend im US-Bundesstaat Indiana, bei einer Kundgebung am Sonntagabend (Ortszeit) bekannt.

Buttigieg schließt sich damit mehr als einem Dutzend Kandidaten bei den Demokraten an, die im kommenden Jahr gegen den republikanischen Amtsinhaber Donald Trump antreten wollen. Zum Auftakt seiner Kampagne will der jugendlich auftretende Buttigieg mit heiklen Themen wie dem christlichen Glauben und sexueller Identität punkten.

Veteran, Demokrat, homosexuell

Er trete an, um „eine andere Geschichte zu erzählen, als „Macht Amerika wieder großartig““, sagte der Demokrat und äußerte sich damit kritisch zu Trumps Wahlspruch „Make America Great Again“. Buttigieg, der seinen Ehemann oft in Reden erwähnt, sagte weiter: „Lasst es Euch von Chasten und mir sagen, du bist nicht frei, solange dir der Beamte im Standesamt sagt, wen du heiraten darfst, nur wegen seiner eigenen Vorstellungen, seiner politischen Überzeugung.“

Buttigieg ist Veteran des Afghanistankrieges und studierte mit dem hochbegehrten Rhodes-Stipendium in Oxford. Würde er die Wahl 2020 gewinnen, wäre er der jüngste und der erste offen homosexuelle Präsident in der Geschichte des Landes. Die Vorwahlen, bei denen die Demokraten ihren Kandidaten für die eigentliche Präsidentschaftswahl im November 2020 festlegen, beginnen erst in rund einem Jahr.

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Viele Interessenten für das Amt

Für das parteiinterne Rennen haben bereits viele ihre Kandidatur bekanntgegeben. Dazu gehören die Senatorinnen Elizabeth Warren, Kamala Harris und Amy Klobuchar sowie der Ex-Kongressabgeordnete Beto O'Rourke, der im vergangenen Jahr im Rennen um einen Senatssitz viel Schlagzeilen gemacht hatte. Auch der unabhängige Senator Bernie Sanders, der bereits 2016 bei den demokratischen Vorwahlen angetreten war und damals Hillary Clinton unterlag, will einen weiteren Versuch starten. Weitere Namen sind im Gespräch. Unter anderem wird über eine Kandidatur des früheren US-Vizepräsidenten Joe Biden spekuliert. (dpa)

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