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Politik
Mittwoch, 20. Juni 2018 30° 2

Kriminalität

Razzien wegen organisierten Scheinehen

Ermittler sind in fünf Ländern gegen Schleuser vorgegangen. Es laufen Ermittlungen zu Eheschließungen mit Falsch-Dokumenten.

Hunderte Beamte waren im Einsatz. Foto: Sebastian Willnow
Hunderte Beamte waren im Einsatz. Foto: Sebastian Willnow

Leipzig.Mit einem großen Aufgebot sind Ermittler in fünf Bundesländern gegen Schleuser vorgegangen. Hintergrund der Durchsuchungen seien Ermittlungen zu bandenmäßig organisierten Scheinehen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Nach seinen Angaben wurden 27 Wohnungen und Geschäftsräume in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hessen durchsucht. Der Schwerpunkt des Einsatzes habe im sächsischen Eilenburg und in Hettstedt in Sachsen-Anhalt gelegen.

Hunderte Beamte im Einsatz

Laut Polizei gab es weitere Razzien in Leipzig, Chemnitz, Wurzen, Stuttgart, Wuppertal und Frankfurt am Main. Nach Informationen des MDR-Magazins „exakt“ wurden allein in Eilenburg und in Hettstedt 15 Objekte durchsucht. Hunderte Beamte waren im Einsatz.

Vorwurf der Eheschließungen mit gefälschten Urkunden

In diesem Zusammenhang ermittele die Staatsanwaltschaft Leipzig bereits seit Frühjahr 2017, erklärte der Polizeisprecher. Den drei Hauptbeschuldigten wird demnach vorgeworfen, mit gefälschten Heiratsurkunden, die in Zypern ausgestellt sein sollen, die Eheschließung von indischen und pakistanischen Staatsangehörigen mit überwiegend osteuropäischen Frauen organisiert zu haben. Mit diesen Papieren sollte ein Aufenthalt in Deutschland ermöglicht werden. (dpa)

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