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Politik
Donnerstag, 22. Februar 2018 2

Staatsoberhaupt

Trump ist laut seinem Leibarzt topfit

Donald Trump erfreut sich nach Angaben des Mediziners körperlich und geistig bester Gesundheit. Nur abnehmen sollte er.

US-Präsident Donald Trump ist zwar an der Grenze zur Fettleibigkeit aber sonst kerngesund. Foto: Manuel Balce Ceneta

Washington.Trump habe bei seiner Untersuchung in der vergangenen Woche darauf bestanden, auch seine geistigen Fähigkeiten testen zu lassen, sagte Doktor Ronny Jackson am Dienstag in Washington. „Ich habe keinerlei Bedenken, was seine geistigen Fähigkeiten anbelangt.“

Ausgelöst vom Buch „Fire and Fury“ des Journalisten Michael Wolff hatte es zuletzt offene Spekulationen über Trumps Geisteszustand gegeben.

Trump ist zu dick

Jackson sagte, Trump sei für einen Mann seines Alters in bemerkenswert und ungewöhnlich gutem Zustand. Vor allem alle Werte, die sein Herz beträfen, seien überragend. Jackson sagte, Trump habe den entsprechenden Test kognitiver Fähigkeiten mit 30 von 30 Punkten bestanden. Außerdem sehe er den Präsidenten ständig im Weißen Haus, manchmal bis zu drei Mal täglich. Er habe auch deswegen keinerlei Grund, an dessen geistiger Leistungsfähigkeit zu zweifeln - er habe ihm den entsprechenden Test auch nicht nahegelegt. Jackson zufolge gibt es bei Trump überhaupt keine wie auch immer gearteten Anzeichen für Erkrankungen wie Alzheimer oder Demenz.

Allerdings habe er Trump geraten, abzunehmen. Trump sei 1,90 Meter groß und 108,4 Kilogramm schwer.

Damit wäre Trump stark übergewichtig. Er käme auf einen Body-Mass-Index von 29,9 und wäre kurz vor der Fettleibigkeit. Jackson sagte, man wolle dem Übergewicht über bessere Ernährung und Bewegung beikommen. Ziel sei ein Gewichtsverlust von gut fünf Kilogramm.

Zumindest gesundheitlich kann Trump sein Amt gut ausüben

Gefragt, warum Trump trotz seines hohen Konsums an Fastfood und Cola so gute Werte habe, sagte Jackson: „Es sind die Gene.“ Außerdem komme Trump zu gute, dass er ein Leben lang Nichtraucher sei und keinen Tropfen Alkohol trinke.

Trumps jüngstes Nuscheln bei öffentlichen Auftritten und der gelegentliche Griff nach einem Wasserglas habe an einer Medikation gelegen, die den Mund ausgetrocknet habe, sagte Jackson. Trumps undeutliche Aussprache hatte rasch zu allerlei Spekulationen Anlass gegeben.

„Er schläft nicht viel“, sagte Jackson über Trump. Genau könne er es nicht sagen, er vermute aber, es seien vier bis fünf Stunden. Er vermute, das habe Trump schon sein Leben lang so gehalten.

Ob Trump tatsächlich eine Bakterienphobie habe und sich ständig die Hände wasche? Klar, sagte Jackson, wasche Trump sich ständig die Hände und benutze auch ein Desinfektionsmittel: „Er wäre ein Narr, wenn nicht, angesichts der vielen Hände, die er täglich schüttelt.“

Es gebe keine gesundheitlichen Bedenken, warum Trump sein Amt nicht bis zum Ende seiner Amtszeit ausüben könne. (dpa)

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  • FH
    Franz Huber
    17.01.2018 13:48

    Der US-Präsident ist laut seinem Leibarzt körperlich und geistig fit, nur etwas zu dick. Der "Twitterpräsident" trägt in der öffentlichen Wahrnehmung aber auch in undiplomatischer Weise zu "dick" auf. Seine kategorische Beurteilung der Medien als "Fake-News" und die öffentliche Argumentation mit "alternativen Fakten" wird international verstört registriert und man kann ihm nach einem Jahr Amtszeit nach einer "Fernanamnese" nur gute Besserung wünschen.

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  • FH
    Franz Huber
    17.01.2018 00:40

    Obwohl aus Washington permanentes „Gezwitscher“ (Tweets) vernehmbar ist, dass die Öffentlichkeit in Verwunderung, Erstaunen und Entsetzen versetzt, konnte beim Gesundheits Check-Up des Präsidenten nicht nachgewiesen werden, ob er einen Vogel hat. Vermutlich kann der Nachweis nicht einmal mit einer Magnetresonanztomographie geführt werden. Das „Twittern“ ist offenbar nur eine neue digitale Form der Meinungsäußerung. Es ist aber fragwürdig ob diese Form dauerhaft für politische Amtsausführung geeignet ist.

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