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Zwei Tote bei Protesten in Chicago

In einem Vorort der US-amerikanischen Stadt starben zwei Menschen bei Protesten gegen Polizeigewalt.

Mitglieder der Nationalgarde navigieren eine Autofahrerin während des morgendlichen Berufsverkehrs durch eine Sicherheitszone. In den USA hat der Tod des Afroamerikaners Floyd mehrtägige Proteste und teils schwere Ausschreitungen in verschiedenen US-Metropolen nach sich gezogen. Foto: Charles Rex Arbogast/AP/dpa
Mitglieder der Nationalgarde navigieren eine Autofahrerin während des morgendlichen Berufsverkehrs durch eine Sicherheitszone. In den USA hat der Tod des Afroamerikaners Floyd mehrtägige Proteste und teils schwere Ausschreitungen in verschiedenen US-Metropolen nach sich gezogen. Foto: Charles Rex Arbogast/AP/dpa Foto: Charles Rex Arbogast/dpa

Chicago.Zwei Menschen sind Medienberichten zufolge bei Protesten gegen Polizeigewalt in Cicero, einem Vorort von Chicago, ums Leben gekommen. Mindestens 60 Menschen wurden festgenommen, wie die Fernsehsender NBC und CBS unter Berufung auf örtliche Behörden-Angaben berichteten. In der Stadt soll es am Montag (Ortszeit) zu mehreren Plünderungen gekommen sein, darunter auch in einem Spirituosengeschäft. Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.

Laut NBC waren mehr als 100 Polizisten im Einsatz, zudem wurden Kräfte der Polizei des Bundesstaates Illinois und des Sheriffbüros von Cook County hinzugezogen.

Polizisten bei Schießerei verletzt

In St. Louis im US-Bundesstaat Missouri wurden bei Protesten nach Polizei-Angaben vier Beamte von Schüssen getroffen. Sie wurden in Krankenhäuser gebracht, wie die Polizei auf Twitter mitteilte. Die Verletzungen seien ersten Angaben zufolge aber nicht lebensbedrohlich. Wer die Schüsse abgegeben hatte, war zunächst nicht bekannt.

Demonstrationen

Proteste: Trump droht mit Militäreinsatz

Seit Tagen ruft der Präsident die Gouverneure der Bundesstaaten zu härterem Durchgreifen auf. Nun geht er in die Offensive.

Auslöser der anhaltenden Proteste in den USA ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd nach einem brutalen Polizeieinsatz in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota. Tausende protestierten daraufhin gegen Polizeigewalt und Rassismus im Land. Dabei kam es auch zu Ausschreitungen und Plünderungen. (dpa)

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